DAX: Brexit führt zu weltweitem Crash

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Die jüngsten Prognosen und die Tendenzen bei Wettbüros lagen daneben, die Briten haben sich wohl für den Brexit entschieden. Kurzfristig wird das vor allem an der Währungsfront zu spüren sein, mittelfristig wird die EU deutlich geschwächt. Der DAX wird heute stark unter Druck stehen.

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Der Nikkei liefert einen Vorgeschmack auf das, was gleich in Europa kommen wird. Mehr als 7 Prozent Verlust, obwohl Japan nur indirekt betroffen ist. Das liegt auch daran, dass das Abstimmungsergebnis die Börsianer relativ unvorbereitet trifft, denn die eigentlich als relativ zuverlässig geltenden Wettquoten lagen ziemlich daneben.

Kurzfristig wird vor allem der Außenhandel von Großbritannien stark beeinträchtigt. Durch den Pfundabsturz werden Exporte auf die Insel schwieriger und Ausfuhren leichter. Unternehmen vom Kontinent mit substanziellem Exportgeschäft dürften daher besonders leiden, ebenso wie Konzerne aus Großbritannien, die Vorleistungen im substanziellen Maß aus dem Ausland beziehen.

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Zur mittelfristigen Perspektive besteht nun große Unsicherheit. Entscheidend wird sein, ob die EU die Beziehung beleidigt abwickelt, oder ob versucht wird, mit vielen bilateralen Vereinbarungen den Schaden zu begrenzen. Das ist noch völlig offen.

Wir gehen aber davon aus, dass diese Unsicherheit sehr schnell an den Märkten eingepreist wird. Ein Crash stellt üblicherweise eine gute kurzfristige Kaufgelegenheit dar, wir würden in mehreren kleinen Tranchen zuschlagen.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass nach dem Brexit-Crash zeitnah eine Gegenbewegung folgt, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem aktuellen Hebel von 3,3. Die Barriere liegt bei 6.556 Punkten.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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