Beim Bohrspezialisten Daldrup & Söhne hat sich im vergangenen Jahr ein gemischtes, insgesamt aber sehr aussagekräftiges Bild ergeben. Zwar blieb die Gesamtleistung nach vorläufigen Zahlen mit rund 50,8 Mio. Euro leicht hinter dem Vorjahr (54,6 Mio. Euro) sowie knapp unter der eigenen Zielmarke, was vor allem auf die zeitliche Verschiebung des Großprojekts in Pullach zurückzuführen ist. Operativ lief das Geschäft jedoch deutlich besser als erwartet.
So konnte das EBIT spürbar auf etwa 8,8 Mio. Euro gesteigert werden, nach 6,9 Mio. Euro im Jahr zuvor. Besonders bemerkenswert ist dabei die Margenentwicklung: Mit rund 17,4 Prozent wurde nicht nur der Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch die eigene Prognosespanne. Das unterstreicht die aktuell sehr günstige Preis- und Auslastungssituation im Markt für spezialisierte Bohrdienstleistungen.
Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die hohe Nachfrage im Geothermiebereich, die sich durch verbesserte regulatorische Rahmenbedingungen und zunehmende Investitionen in die Wärmewende weiter verstetigt. Gleichzeitig profitieren Anbieter wie Daldrup & Söhne von einer begrenzten Kapazität im Markt, was sich positiv auf die Margen auswirkt.
Mit Blick nach vorne dürfte sich das Bild weiter aufhellen. Die Verschiebung einzelner Projekte bedeutet keinen Nachfrageverlust, sondern eher eine zeitliche Verlagerung. Ab 2026 ist daher mit einem deutlichen Anstieg der Gesamtleistung zu rechnen, wenn mehrere größere Vorhaben parallel in die Umsetzung gehen. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Fortsetzung des zuletzt dynamischen Gewinnwachstums gut untermauert.
(aktien-globlal.de, erstellt 01.04.26, 18:27 Uhr, veröffentlicht 02.04.26, 11:22 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
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