Drillisch: Ausbruch oder Ende der Fahnenstange?

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Die Zahlen von Drillisch sind gut angekommen, vor allem die Margenentwicklung ist weiterhin überzeugend. Nach den hohen Kursgewinnen der letzten zwei Jahre ist mittlerweile allerdings ein gewisser Konsolidierungsdruck spürbar, daher tut sich die Aktie mit einem Anstieg auf ein neues Jahreshoch sichtlich schwer.

Bei einem nahezu konstanten Service-Umsatz von 70 Mio. Euro hat Drillisch das EBITDA um 26,8 Prozent auf 20,5 Mio. Euro gesteigert. Aus Sicht von Close Brothers Seydler ist das ein überzeugendes Resultat, das auf einen verbesserten Abonnentenmix zurückzuführen sei. Das Kursziel für die Aktie wurde daraufhin von 29 auf 33 Euro angehoben.

Nicht alle folgen allerdings dieser bullishen Sichtweise, Equinet hat den Wert von „Accumulate“ auf „Hold“ abgestuft, Schmerzen bereitet mittlerweile die Bewertung. Denn das Konsens-KGV von Drillisch liegt nun schon bei 23,6.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Andererseits sitzt das Unternehmen mittlerweile auf einem Cashberg von fast 200 Mio. Euro und bietet immer noch eine Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent.

Auf dieser Basis scheint früher oder später ein Anstieg auf ein neues Jahreshoch denkbar. Eventuell ist vorher noch eine kleine Konsolidierung notwendig, nach unten dürfte die Aktie aber durch einen intakten Aufwärtstrendkanal und die attraktive Dividende gut abgesichert sein.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass Drillisch bald ein neues Jahreshoch markiert, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,2 nutzen. Die Barriere liegt bei 15,40 Euro.

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