Drillisch: Das Jahr der Wahrheit

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Die erfolgreiche Transformation von Drillisch zu einem MVNO (Mobile Virtual Network Operator) wurde nicht nur von einem deutlichen Margenanstieg begleitet, sondern auch von explosiven Kursgewinnen an der Börse. Damit sind auch die Erwartungen an das Unternehmen gestiegen. Für die nächsten beiden Jahre hat das Management eine ambitionierte Ausschüttungspolitik angekündigt, um die Ansprüche zu befriedigen. Kann diese operativ unterfüttert werden, hat die Aktie trotz der Rally noch Platz nach oben.

Im letzten Jahr ist der Gewinn von Drillisch dank des Verkaufs von Freenet-Aktien von 20,8 auf 178,0 Mio. Euro explodiert. In der aktuellen Periode wird vermutlich das operative Geschäft wieder das Ergebnis prägen.

Auch da sieht es aber gar nicht schlecht aus: Trotz sinkender Erlöse konnte das Unternehmen 2013 das EBITDA um 14,4 Prozent auf 70,8 Mio. Euro steigern. Das Geheimnis hinter dem divergierenden Trend: Drillisch expandiert im margenträchtigen „Budget-Geschäft“, hier buchen die Kunden Komplettpakete, und damit lässt sich mehr Geld verdienen.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Daher ist das Management zuversichtlich, auch 2014 den operativen Gewinn wieder deutlich zu steigern, das EBITDA soll auf 82 bis 85 Mio. Euro zulegen. Für die Folgeperiode wird ein weiteres Wachstum anvisiert, um die angekündigte Dividende von 1,60 Euro pro Jahr auch zumindest tendenziell zu verdienen.

Gelingt dies - und dafür spricht der hervorragende Track-record der letzten Jahre - hat die Aktie trotz des nicht mehr günstigen KGVs (Konsens: 20,4 für 2014) weiter Luft nach oben.

Anzeige: Wer auf eine Fortsetzung der Rally von Drillisch setzen will, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,5 nutzen. Die Barriere liegt bei 15,20 Euro.

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