Drillisch: Das macht Sorgen

Veröffentlicht am

Die Aktie von Drillisch ist zuletzt daran gescheitert, das im April markierte Allzeithoch erneut zu übertreffen. Das dürfte einerseits auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein, andererseits aber auch auf Resultate der Konkurrenz. Denn die Marktbedingungen bleiben weiter hart.

Gestern waren Telekommunikationskonzerne die großen Verlierer im TecDax. Mit Freenet, Telefonica, Drillisch und QSC haben sich gleich vier Unternehmen unter den fünf schwächsten Performern wiedergefunden.

Ursächlich dafür dürften die jüngsten Resultate der Branchengrößen sein. Die Deutsche Telekom hat sich noch wacker geschlagen, muss allerdings hierzulande erneut einen Rückgang bei Umsatz und bereinigtem EBITDA hinnehmen. Deutlich übler erwischt hat es Telefonica, die einen Erlösrückgang um 8,8 Prozent und eine Verdreifachung des Verlusts hinnehmen mussten.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Das schürt die Sorgen, dass dies auch Drillisch zu spüren bekommen hat. Allerdings ist der Konzern bislang immer die Speerspitze des Wettbewerbs und damit eventuell sogar ein Profiteur der Entwicklung, denn möglicherweise sind die Kunden von der Konkurrenz zu Drillisch gewandert.

Aufschluss darüber werden die Quartalszahlen geben, die Drillisch am 14. Mai veröffentlicht. Bis dahin könnte auch die charttechnische Zitterpartie weitergehen. Der Aufwärtstrend von Drillisch verläuft aktuell bei 25 Euro. Unter dieses Niveau sollte die Aktie im Rahmen der Konsolidierung nicht fallen, um das positive Gesamtbild nicht zu gefährden.

Anzeige: Wer die laufende Konsolidierung für einen Einstieg bei Drillisch nutzen will, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,3 nutzen. Die Barriere liegt bei 15,40 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
Weitere News zu Top-Nebenwertenalle Top-News

Weitere News zu Drillisch AG

Weitere anzeigen...

Aktien-Global Aktiensuche

FinLab: Hohe Innenfinanzierungskraft 25.09.2018

Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger von GBC hat die FinLab AG in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 (per 31.12.) den Umsatz und das EBIT deutlich gesteigert. Aufgrund der rückläufigen ... » weiterlesen

M1 Kliniken: Standortausbau wird fortgesetzt 25.09.2018

Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Marcel Goldmann von GBC hat die M1 Kliniken AG mit dem Zahlenwerk zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 (per 31.12.) die Basis für das Erreichen der GBC-Prognosen gelegt. In der Folge ... » weiterlesen

Softline: Hohe Ergebnisdynamik ab 2019 25.09.2018

Die Analysten Marcel Goldmann und Cosmin Filker von GBC ermitteln in einer Ersteinschätzung für die Aktien der Softline AG einen fairen Wert von 12,90 Euro und vergeben das Rating „Kaufen“. Das Unternehmen habe 2017 ... » weiterlesen

FinTech: Meilenstein erreicht 25.09.2018

Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Marcel Goldmann von GBC ist die FinTech Group AG eine langfristige Kooperation mit der Österreichischen Post eingegangen. Zudem habe sich die Österreichische Post mit 7 Prozent direkt an der ... » weiterlesen

Vita 34: Lebenslange Kundenbeziehungen 24.09.2018

Das Geschäftsmodell der Vita 34 AG ist einfach: Das Unternehmen hat sich auf die Entnahme und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut spezialisiert und ist mit diesem Modell die größte private Stammzellenbank im ... » weiterlesen

Aktien-Global Select

Unser kostenloser Newsletter

  • Die besten Analysen der Woche in einem Newsletter
  • von Aktien-Global und weiteren Qualitätsportalen
  • komprimiert, aktuell und informativ.
Hier kostenlos registrieren!

Best of Aktien-Global-Researchguide

Exklusiv: Unser Auswertungswerkzeug für die wichtigsten Research-Ergebnisse von professionellen Nebenwerte-Analysten.

  • Kursziele und Kurspotenzial
  • Die wichtigsten Meinungsänderungen
  • Übersichtliche Rankings
zum Tool