Drillisch: Der Worst-Case

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Die Zweifel an Drillisch wachsen. Nachdem im letzten Jahr Gerüchte um ein schwaches Geschäft in den Läden für erste Verunsicherung gesorgt hatten, war nun der überraschende Chefwechsel ein neuer Schlag ins Kontor. Die Aktie sendet ein deutliches Alarmsignal.

Dass es in einigen Läden kurz nach der Übernahme durch Drillisch nicht ganz so dynamisch gelaufen ist, wie vielleicht erhofft, wäre an sich kein Beinbruch. Und auch der Chefwechsel ist reibungslos verlaufen - es bleibt ja in der Familie.

Und doch hat beides Verkaufsdruck erzeugt. Der Grund dafür liegt aber woanders. Drillisch ist mit einem Konsens-KGV von 34,9 sehr hoch bewertet - und kann sich keinen Ausrutscher leisten. Insofern ist die Nervosität der Anleger verständlich.

Jetzt droht auch noch ein ganz großes technisches Verkaufssignal. Die Aktie hat bereits den langfristigen Aufwärtstrend (1) gebrochen und im Anschluss eine Top-Formation in Form einer Schulter-Kopf-Schulter (2) ausgebildet. Aktuell scheint die Nackenlinie (3) bei 35 Euro akut gefährdet, die Abwärtsdynamik könnte dann noch einmal an Fahrt gewinnen.

Die Anleger scheinen sich auf den Worst-Case einzurichten, dass das Unternehmen den großen Online-Erfolg im stationären Geschäft nicht wiederholen kann. Wir sehen die Aktie von Drillisch unverändert als attraktive Shortposition mit einem Stop-Loss bei 37,00 Euro.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Abwärtsdynamik der Aktie von Drillisch durch ein charttechnisches Verkaufssignal beschleunigt wird, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der DZ Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,7 nutzen. Die Barriere liegt bei 44,66 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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