Drillisch: Gefahr im Verzug

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Nach einem kräftigen Rebound im August ist die Rally der Aktie von Drillisch ins Stocken geraten. Trotz zuletzt freundlicher Analystenkommentare blicken die Anleger offensichtlich zweifelnd auf das Bewertungsniveau. Auch der Telefonica-Deal bereitet Sorgen.

Die Gewinnschätzungen für Drillisch im laufenden Jahr sind im Sinkflug. Vor drei Monaten wurde dem Unternehmen noch ein Ergebnis je Aktie von 1,14 Euro zugetraut, mittlerweile sind es nur noch 1,07 Euro. Damit hat sich das Konsens-KGV für 2014 rein rechnerisch von 25,4 auf stramme 27,1 erhöht.

Die Analysten dürften damit auch schon die anstehenden Investitionen berücksichtigen, die aus dem Kapazitäts-Deal mit Telefonica resultieren. Denn Drillisch plant im Zuge dessen unter anderem den Einstieg in den stationären Vertrieb mit eigenen Läden, die von Telefonica übernommen werden.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Wie sich das auf die Margen auswirken wird, muss noch abgewartet werden. Eine größere Verwässerung sollte das Unternehmen angesichts der stattlichen Bewertung auf jeden Fall vermeiden.

Um diese Unsicherheit einzupreisen, scheint kurzfristig eine weitere Korrekturwelle nicht unwahrscheinlich. Damit würde der Wert den Eindruck aus dem Juli bestätigen, dass angesichts der großen Aufgaben, die auf das Management warten, eine Seitwärtskonsolidierung in einer breiten Range im Moment nicht unangebracht wäre.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass bei der Aktie von Drillisch bald eine zweite Korrekturwelle startet, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der DZ Bank mit einem Hebel von 2,5 nutzen. Die Barriere liegt bei 40,357 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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