Drillisch ist nicht zu halten

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Analysten sehen nach der dynamischen Rally der letzten zwei Jahre kaum noch Luft nach oben bei Drillisch. Die Aktie stört das nicht sonderlich, stattdessen strebt sie munter in Richtung Jahreshoch. Dies und die relative Stärke in den jüngsten Marktturbulenzen sprechen eindeutig für den Wert. Dennoch könnte es kurzfristig einen kleinen Rückschlag geben.

Warburg hat sich in seiner jüngsten Studie in die Gruppe der Skeptiker eingereiht. Zwar hat man an Drillisch operativ kaum etwas auszusetzen, aber die Bewertung - das Konsens-KGV für 2014 beträgt 22,4 - wird als relativ hoch erachtet. Daher wird der Aktie nur ein fairer Wert von 25 Euro zugebilligt. Hauck & Aufhäuser und die Commerzbank sehen das ähnlich.

Der Chart spricht indes eine andere Sprache. Drillisch hat den ausgebildeten engen Trendkorridor (1) innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends zuletzt eindrucksvoll verteidigt - das ist ein bullishes Signal.

Ein Ausbruch nach oben aus dem Trendkanal (2) ist allerdings kürzlich gescheitert. Nun notiert die Aktie wieder knapp unter der oberen Trendlinie. Ein Rücksetzer scheint daher in naher Zukunft nicht unwahrscheinlich.

Das kurzfristige Abwärtspotenzial ist dabei aber sehr begrenzt. Bei 25 Euro hat der Wert eine starke Unterstützung (3), außerdem naht dort schon die untere Trendlinie. Sollte es zu der Konsolidierung kommen, würde diese eine neue Einstiegschance bieten. Denn der mittelfristige Trend von Drillisch zeigt weiter stramm nach oben.

Anzeige: Wer eine mögliche Konsolidierung zum Einstieg bei Drillisch nutzen will, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,1 nutzen. Die Barriere liegt bei 14,80 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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