Drillisch: Nicht kleckern, sondern klotzen

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Es ist nur konsequent, was das Management von Drillisch gerade macht. Nachdem umfangreiche Netzkapazitäten von Telefonica gesichert wurden, sorgen die Nachfolgedeals nun dafür, dass diese potenziell auch ausgelastet werden. Die Chancen sind weiterhin groß, die Risiken auch.

Drillisch macht ernst mit der Offensive im stationären Handel. Nach dem Kauf von yourfone folgte nun der nächste Kracher, die vollständige Übernahme der The Phone House Deutschland GmbH.

Damit ist der Konzern mit einem Schlag ein großer Player im stationären Handel und sieht den Aufbau der Vertriebsstrukturen in diesem Bereich als abgeschlossen an. Jetzt muss das Management nur noch dasselbe Geschick in der Kundengewinnung an den Tag legen, das in den letzten Jahren im Internet unter Beweis gestellt wurde - hier liegt der springende Punkt der Expansionsstory.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Trotz der Risiken der Geschäftsmodelltransformation, die zumindest die bislang hohe Marge verwässern wird, ist der Schritt gemäß dem Motto „Wer A sagt, muss auch B sagen“ richtig. Die Chance, künftig ausreichend Kunden für die bereitstehenden Kapazitäten zu gewinnen, ist in jedem Fall gestiegen.

Nicht zuletzt wegen der Verwässerung - der Deal wird zum Teil in Drillisch-Aktien bezahlt - und der hohen Kursgewinne der letzten sechs Monate kam es nach erster Begeisterung im Handelsverlauf gestern trotzdem zu Gewinnmitnahmen.

Aktuell kann man aber long am Ball bleiben, dabei sollte man sich aber mit einem Stop-Loss bei 36 Euro absichern.

Anzeige: Wer die Gewinnmitnahmen für einen Einstieg bei der Aktie von Drillisch mit einem gewissen Risikopuffer nutzen will, kann dafür ein Discountzertifikat der HypoVereinsbank mit einem aktuellen Discount von 11,4 Prozent nutzen und einer maximalen Rendite von 11 Prozent nutzen. 

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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