Drillisch: Rückschlag mit Ansage

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Der jüngste Kursrückschlag bei Drillisch kam fast zwangsläufig, nach den hohen Zugewinnen der letzten zwölf Monate fehlte den Anlegern noch der Mumm für einen Anstieg auf ein neues Mehrjahreshoch. Dennoch bleiben die Aussichten verlockend.

Es dürfte vor allem die Bewertung sein, die die Anleger bei Drillisch in der Nähe des Allzeithochs zu Gewinnmitnahmen veranlasst hat. Denn das Unternehmen notiert aktuell mit einem Konsens-KGV von 22,6. Trotz aller operativen Erfolge ist das viel für einen Konzern in dem hart umkämpften Mobilfunkmarkt.

Doch es gibt auch eine andere Kennzahl, die dafür spricht, dass die Aktie keineswegs überteuert ist: Bei einer Ausschützung von 1,60 je Aktie beträgt die Dividendenrendite immer noch mehr als 6 Prozent. Und diese Summe hat das Management nicht nur für 2014, sondern auch für 2015 in Aussicht gestellt.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Hilfreich ist dafür der enorme Cashbestand von 187 Mio. Euro, der aus der finanziell erfolgreichen Beteiligung an Freenet resultiert. Nun überlegt der Vorstand, was er mit dem Kapital anfangen soll. Möglich sind Übernahmen, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt, ansonsten aber auch eine Sonderausschüttung im nächsten Jahr.

Diese Phantasie, der intakte operative Aufwärtstrend und die ohnehin attraktive Dividendenrendite könnten ausreichen, um die Aktie über kurz oder lang doch auf ein neues Zyklushoch zu treiben.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass Drillisch bald ein neues Zyklushoch erklimmen wird, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,1 nutzen. Die Barriere liegt bei 14,80 Euro.

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