Heidelberger Druck: Nur ein kurzer Schock

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Die Quartalszahlen von Heidelberger Druckmaschinen haben die Anleger gestern erschreckt - aber nicht nachhaltig. Letztlich fokussierten sich die Investoren im Handelsverlauf auf die positiven Perspektiven, die das Unternehmen bietet. Die Aktie dürfte gestärkt aus dem Handelstag hervorgehen.

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Vor allem die Umsatzentwicklung hat die Anleger geschockt. Nur noch 435 Mio. Euro wurden im ersten Quartal 2014/15 erlöst, 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Das lag deutlich unter dem Analystenkonsens (475 Mio. Euro).

Vor diesem Hintergrund ist es aber erfreulich, dass das Ergebnis binnen Jahresfrist trotzdem verbessert werden konnte, das EBITDA erhöhte sich von -2 auf 6 Mio. Euro, das EBIT von -20 auf -11 Mio. Euro.

Das lässt erahnen, was möglich ist, wenn Heidelberger Druckmaschinen wieder wächst, und dieses Ziel hat das Unternehmen durchaus im Auge. Dank eines stattlichen Auftragseingangs von 588 Mio. Euro will die Gesellschaft nach den zyklisch üblicherweise schwachen ersten drei Monaten in den nächsten Quartalen zulegen.

Die Analysten zeigten sich daher von der Verfehlung ihrer Umsatzprognose unbeeindruckt und bekräftigten ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen zwischen 3,10 und 3,50 Euro.

Das dürfte Intraday für Rückenwind gesorgt und das beeindruckende Reversal der Aktie mit ausgelöst haben. Die wichtige Unterstützung bei 2,25 Euro wurde so bestätigt, der Blick dürfte sich nun wieder nach oben richten.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aussicht auf steigende Profite die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen beflügeln, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der DZ Bank mit einem Hebel von 2,2 nutzen. Die Barriere liegt bei 1,41 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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