Unicredit Kolumne

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Online-Shopping liegt voll im Trend

29.09.2015

Die Umsa?tze von Online­-Ha?ndlern wie Amazon.com, Alibaba oder Zalando haben in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Mit He­belprodukten von HypoVereinsbank onemarkets ko?nnen risikofreudige Anleger auf eine Fortsetzung des E­-Commerce-­Booms setzen.

onemarkets MagazinBis Heiligabend ist es zwar noch eine ganze Weile hin, das vorweihnachtliche Einkaufsfieber du?rfte aber schon in wenigen Wochen ausbrechen. Ein Nutznießer des ja?hrlichen Schenken-und-beschenkt-Werdens steht jetzt schon fest: der Online-Handel. Eine repra?sentative Umfrage des deutschen Hightech-Verbands Bitkom ergab, dass fast jeder zweite Deutsche ab 14 Jahren plant, in diesem Jahr die Weihnachtsgeschenke im Internet zu kaufen. Das entspricht gut 33 Millionen Bundesbu?rgern. Vor einem Jahr waren es noch 26 Millionen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet damit, dass die E-Commerce-Einzelhandelsumsa?tze in Deutschland in diesem Jahr um knapp zwo?lf Prozent auf 43,6 Milliarden Euro zulegen werden.

Enormes Potenzial

Weltweit ist Online-Shopping auf dem Vormarsch. Nach Angaben der Unternehmensberatung A. T. Kearney stieg das weltweite Marktvolumen im B2C-Online-Handel im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf rund 840 Milliarden US-Dollar. Bis 2018 prognostizieren die Experten einen Anstieg auf 1,51 Billionen US-Dollar, was ausgehend von 2014 einem Zuwachs von fast 80 Prozent entsprechen wu?rde. In der von A. T. Kearney erstellten Rangliste der 30 attraktivsten E-Commerce-Ma?rkte stehen die USA ganz oben, gefolgt von China, Großbritannien, Japan und Deutschland. Und das Potenzial ist noch la?ngst nicht ausgescho?pft. So liegt der Online-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz trotz der enormen Zuwa?chse in den meisten La?ndern noch unter der 10-Prozent-Marke. In Deutschland zum Beispiel bei 9,4 Prozent (Quelle: Institut fu?r Handelsforschung).

Amazon.com mit Top-­Quote

Das Wachstumspotenzial ist also enorm. Von dem Trend profitieren du?rften insbesondere diejenigen Online-Ha?ndler, die in ihren jeweiligen Ma?rkten gut aufgestellt sind und dort u?ber eine hohe Bekanntheit verfu?gen. Weltweit ist Amazon.com die Nummer eins unter den Shopping-Portalen. In China wiederum dominiert Alibaba die Branche. In Deutschland geho?rt Zalando zu den aufstrebenden Anbietern. U?ber eine besonders positive Berichterstattung in der Wirtschaftspresse konnte sich zuletzt Amazon.com freuen. Das hat zum einem mit der u?berraschend guten Gescha?ftsentwicklung zu tun, aber auch mit der starken Performance der Aktie. So heißt es in einem Artikel auf www.handelsblatt.com vom 9. September 2015, dass die Amazon.com-Aktie mit einem Plus von 67 Prozent seit Jahresbeginn den Verlust im Standard & Poor‘s 500® von allen Titeln im Index am sta?rksten wettgemacht habe. Sie werde als sicherer Hafen gesehen, da Amazon.com 57 Prozent seines Umsatzes in Nordamerika erzielen wu?rde und damit weniger als andere Unternehmen vom weltweiten Wachstum abha?ngig sei. An der Bo?rse kam auch die Nachricht gut an, dass Amazon.com im zweiten Quartal 2015 in die Gewinnzone zuru?ckgekehrt ist. Mittlerweile bewerten laut einer Auswertung der Nachrichtenagentur Reuters 38 von 44 Experten den US-Titel mit „Kaufen“ oder „Outperform“ (Stand: 21. September 2015). Auf der anderen Seite ist der Titel aber auch schon sehr teuer. Auf Basis der fu?r 2016 erwarteten Gewinne liegt das Kurs-Gewinn-Verha?ltnis bei 112 (Quelle: Reuters, Stand: 21. September 2015). Die Fallho?he ist also ganz betra?chtlich, sollte es das Unternehmen in den kommenden Quartalen einmal nicht schaffen, die Erwartungen zu erfu?llen.

Alibaba unter Druck

Was passieren kann, wenn ein Bo?rsenu?berflieger auch nur leicht hinter den Prognosen zuru?ckbleibt, zeigt das Beispiel Alibaba. Der chinesische Online-Ha?ndler konnte zwar im zweiten Quartal 2015 den Umsatz um 28 Prozent und den Nettogewinn sogar um 30 Prozent steigern, doch den Ma?rkten war das anscheinend nicht ausreichend. Zumindest folgten nach Bekanntgabe der Zahlen massive Kursverluste. Seit dem spektakula?ren Rekord-Bo?rsengang vor rund einem Jahr hat der Titel nunmehr auf Basis der Erstnotiz schon knapp 30 Prozent verloren (Stand: 21. September 2015). An den Ma?rkten sorgt man sich, dass das Unternehmen unter der Wachstumsschwa?che in China leiden ko?nnte. Dort ist Alibaba mit einen Marktanteil von rund 80 Prozent die absolute Nummer eins unter den Online-Ha?ndlern. Immerhin: Im Gegensatz zu Amazon.com ist Chinas gro?ßtes Internetunternehmen mit einem Quartalsgewinn von zuletzt 1,53 Milliarden US-Dollar schon hochprofitabel. Auch wenn die Aktie seit geraumer Zeit unter Druck steht, geht die Mehrheit der Analysten – wie die von Reuters gesammelten Experteneinstufungen zeigen – davon aus, dass der Kurs wieder nach oben drehen wird.

Zalando u?berzeugt

Gute Nachrichten gibt es indes von Zalando. Die auf Modeartikel spezialisierte Onlineplattform legte starke Quartalszahlen vor. Aufgrund des boomenden Gescha?fts hat das Management die Prognose zum Umsatzwachstum fu?r das laufende Gescha?ftsjahr von bislang 20 bis 25 Prozent auf 28 bis 31 Prozent angehoben. „Der europa?ische Online-Modehandel bietet uns fantastische Mo?glichkeiten und wir werden diese nutzen“, kommentierte Vorstandsmitglied Rubin Ritter die gute Gescha?ftsentwicklung. Zu diesem Zweck plant das Berliner Unternehmen den Ausbau des Logistiknetzwerkes, unter anderem durch die Errichtung eines dritten Logistikzentrums in Deutschland.

Investieren mit Hebelkraft

Anleger, die davon ausgehen, dass sich die Kurse von E-Commerce-Aktien wie Amazon.com, Alibaba oder Zalando nach oben orientieren werden, haben mit HVB Call Optionsscheinen oder HVB Mini-Futures Bull die Chance an mo?glichen Kursgewinnen u?berproportional teilzunehmen. Anleger, die auf fallende Kurse setzen mo?chten, finden in HVB Put Optionsscheinen oder HVB Mini-Futures Bear entsprechende Hebelprodukte. In der nachfolgenden Tabelle sind einige Produktbeispiele aufgelistet.

Zu beachten ist, dass Hebelprodukte mit hohen Verlustrisiken (bis hin zum Totalverlust) verbunden sind, sollte sich die zugrunde liegende Aktie nicht in die gewu?nschte Richtung entwickeln. Sie eignen sich daher nur fu?r erfahrene und risikobereite Anleger. Ein weiterer Punkt: Die genannten Produkte sind Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfa?higkeit oder U?berschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.

HEBELPRODUKTE VON HYPOVEREINSBANK ONEMARKETS
Basiswert Produkttyp ISIN Rückzahlungstermin Ausstattungsmerkmale
Alibaba Group Holding Ltd. HVB Call Optionsschein DE000HU01M36 22.6.2016 Basispreis: USD 62,-
Alibaba Group Holding Ltd. HVB Put Optionsschein DE000HY78Z01 22.6.2016 Basispreis: USD 68,-
Amazon.Com Inc. HVB Mini Future Bull DE000HU0AAF5 Open End Knock-Out-Barriere: USD 433,-
Amazon.Com Inc. HVB Mini Future Bear DE000HU0EY20 Open End Knock-Out-Barriere: USD 616,-
Zalando SE HVB Call Optionsschein DE000HY8C6K5 22.6.2016 Basispreis: USD 27,-
Zalando SE HVB Put Optionsschein DE000HY8SCH8 22.6.2016 Basispreis: USD 31,-
Die Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de vero?ffentlicht. Die Funktionsweisen finden Sie hier. Alle genannten Produkte sind Schuld­ verschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfa?higkeit oder U?berschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
Stand: 21.9.2015

Bildnachweis:

  • Shutterstock: mtkang

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

Der Beitrag Online-Shopping liegt voll im Trend erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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