Unicredit Kolumne

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Die Qual der Wahl

27.10.2015

Beim Kauf und Verkauf von strukturierten Produkten ko?nnen Anleger zwischen dem bo?rslichen und dem außerbo?rslichen Handel wa?hlen. Worin genau der Unterschied liegt und worauf Anleger achten sollten.

onemarkets MagazinWer Anlage- und Hebelprodukte wie zum Beispiel Aktienanleihen, Discount-Zertifikate oder Optionsscheine kaufen oder verkaufen mo?chte, kann dies in der Regel u?ber zwei verschiedene Wege tun. Mo?glichkeit Nummer eins ist der Bo?rsenhandel. In Deutschland haben sich die Euwax der Stuttgarter Bo?rse und die Zertifikate-Bo?rse Frankfurt auf den Handel mit strukturierten Produkten spezialisiert. Die Alternative zum Bo?rsenhandel ist der außerbo?rsliche Direkthandel mit dem Emittenten des Produkts. In diesem Fall erfolgt der Kauf oder Verkauf eines Produkts ohne den Umweg u?ber eine Bo?rse direkt mit dem Anbieter. Voraussetzung dafu?r ist allerdings, dass die depotfu?hrende Bank des Anlegers an die Handelsplattform des Emittenten angeschlossen ist. In den Ordermasken der Online-Broker und Direktbanken ko?nnen Anleger dann auswa?hlen, ob die Transaktion u?ber eine der beiden genannten Bo?rsen oder im außerbo?rslichen Handel mit dem Emittenten erfolgen soll.

Wer macht den Preis?

Was den Bo?rsenhandel betrifft, ist es wichtig zu wissen, dass die Kauf- und Verkaufskurse eines strukturierten Produkts, anders als am viel liquideren Aktienmarkt. Stattdessen fungiert der Emittent als sogenannter Marketmaker. Das heißt, er selbst tritt als Ka?ufer oder Verka?ufer eines Produkts in Erscheinung und sorgt somit fu?r dessen Handelbarkeit (Liquidita?t). Die fortlaufende Preisstellung erfolgt dabei nicht willku?rlich, sondern ergibt sich aus der Entwicklung der im jeweiligen Produkt enthaltenen Optionskomponenten. Wesentliche Einflussfaktoren hierbei sind beispielsweise die Entwicklung des Basiswerts (Bezugswert, der dem strukturierten Produkt zugrunde liegt) oder die Volatilita?t, also die Kennzahl fu?r die Ha?ufigkeit und Intensita?t der Preisschwankungen eines Basiswerts innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Sta?rken des Bo?rsenhandels

Wie bereits erwa?hnt, wird beim Bo?rsenhandel zwar nur in Ausnahmefa?llen der Handelspartner des Anlegers ein anderer Marktteilnehmer sein. Sollten jedoch zwei Kundenorders aufeinandertreffen, kann ein Anleger darauf hoffen, seinen Auftrag zu einem besseren als dem vom Emittenten gestellten Kurs ausgefu?hrt zu bekommen. So fu?hrt zum Beispiel die Euwax Orders nach dem Best-Price-Prinzip aus. Das heißt, das elektronische Handelssystem der Bo?rse pru?ft, was fu?r den Anleger gu?nstiger ist: ein mo?glicher Auftrag eines anderen Kunden oder der Preis des Marketmakers. Ein anderes Kriterium, das zumindest in der Vergangenheit fu?r den Bo?rsenhandel sprach, ist das Setzen von Limits und Stop-Marken. Doch mittlerweile za?hlen alle ga?ngigen Orderzusa?tze bei den meisten Online-Brokern und Direktbanken auch beim außerbo?rslichen Handel zum Standard. Dazu geho?ren nicht nur klassische Orderzusa?tze wie Limits (Preisgrenzen) oder Stops, sondern auch komplexere Ordertypen wie One Cancels Other, kurz OCO. Das ist eine Kombination aus einer Verkaufsorder mit Limit und einer Stop-Loss-Order zur Absicherung.

Wo der Direkthandel punktet

Auf der anderen Seite weist der Bo?rsenhandel auch einige Nachteile gegenu?ber dem außerbo?rslichen Direkthandel auf. So stellt der Bo?rsenbetreiber in der Regel ein vom Ordervolumen abha?ngiges Transaktionsentgelt in Rechnung, welches beim Direkthandel entfa?llt. Hinzu kommt, dass der Anleger beim Bo?rsenhandel nicht sicher sein kann, zu welchem Kurs das Gescha?ft tatsa?chlich ausgefu?hrt wird. Beim Direkthandel wird ihm dagegen auf der Ordermaske des Online-Brokers zuna?chst angezeigt, zu welchem Kurs der Marketmaker den Auftrag ausfu?hren wu?rde. Er kann dann innerhalb einer bestimmten Frist – in der Regel fu?nf Sekunden – selbst entscheiden, ob die Transaktion zu diesem Preis durchgefu?hrt werden soll oder nicht. Und noch ein Argument spricht fu?r den Direkthandel: die zum Teil la?ngeren Handelszeiten. Dazu ein Beispiel: Wa?hrend der Handel u?ber eine Bo?rse in der Regel nur von 9:00 bis 20:00 Uhr mo?glich ist, ko?nnen im außerbo?rslichen Handel mit HypoVereinsbank onemarkets bestimmte Anlage- und Hebelprodukte von 8:00 bis 22:00 Uhr gekauft und verkauft werden. Die detaillierten Handelszeiten im außerbo?rslichen Handel entnehmen Sie bitte unserer Website www.onemarkets.de unter der Rubrik „Handel“. Dort erfahren Sie auch, welche Freetrade- und Flatfee-Aktionen wir aktuell im Rahmen unseres Happy-Trading-Programms anbieten. Sie werden sehen, der außerbo?rsliche Handel mit HypoVereinsbank onemarkets kann sich lohnen.

Bildnachweis:

  • Shutterstock: phipatbig

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

Der Beitrag Die Qual der Wahl erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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