Unicredit Kolumne

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Tagesausblick für 30.10.: Ernüchterung nach US-BIP. Deutsche Bank unter Druck!

29.10.2015

Hallo liebe Blog-Leser,

die Freude über die aufgeschoben Zinserhöhung seitens der FED hielt nicht lang. Am Vormittag drückten die Unternehmensnachrichten von Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa auf die Stimmung. Mittags kam die erste Schätzung zum US-BIP-Wachstum. Mit einem Plus von 1,5 Prozent fiel sie nach Einschätzung einiger Analysten ernüchternd aus. Damit fehlte nicht nur den US-Börsen die Steilvorlage für weiter steigende Kurse.

Highlight des Tages war sicherlich auch, dass China die 1-Kind-Politik beendet. Künftig dürfen Paare zwei Kinder haben. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft steuert derzeit auf eine Überalterung der Gesellschaft hin.

Am Wochenende wird die EZB die Ergebnisse des Stresstests für griechische Banken bekanntgeben. Dies könnte bereits morgen für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgen. Im Fokus dürfte dennoch weiterhin die Aktie der Deutschen Bank sein. Schließlich könnten in den kommenden Handelstagen die Analysten mit neuen Einschätzungen aufwarten.

Trader aufgepasst:

Am 5. Dezember 2015 findet im Traderhotel in Lohr ein Einsteiger-Seminar mit Adrian Schmid und Ajder Valiev vom Handelsbüro Berlin statt. Unterstützt werden sie dabei von Dominik Auricht, Leiter Hebelprodukte HVB onemarkets.

http://www.onemarkets.de/de/handelsbuero_berlin.html

Unternehmen im Fokus

Morgen macht der Datenreigen in Deutschland eine Verschnaufpause. Dafür werden vor allem die amerikanischen Ölmultis im Fokus stehen. So werden unter unter anderem Chevron und ExxonMobil Zahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlichen. Konkurrent ConocoPhilips meldete heute einen höher als erwarteten Verlust.

Die Reaktionen auf die Daten der Unternehmen, die heute veröffentlicht wurden, fielen recht unterschiedlich aus. Der Life Science Konzern Bayer setzte seinen Wachstumskurs auch im dritten Quartal fort. Dies quittierten Anleger mit deutlichen Kursaufschlägen. Fresenius Medical Care bestätigte nach dem EBIT-Anstieg um vier Prozent im vierten Quartal den Ausblick für das laufende Jahr.

Bei der Deutschen Bank und Deutschen Lufthansa herrschte hingegen Frust. Der neue Co-Chef der Deutschen Bank John Cryan stellte heute seine Strategie 2020 vor. Neben dem Wegfall tausender Stellen und der Streichung der Dividende für dieses und das kommende Jahr, wurden den Anlegern heute wohl bewusst, dass der Umbau zum einen Milliarden kostet und mindestens zwei Jahre dauern wird. Die Deutsche Lufthansa erhöhte zwar die Jahresprognose, aber angesichts des jüngsten Höhenflugs war sie zum Teil schon eingepreist. Zudem drücken die anhaltenden Tarifkonflikte die Stimmung.

Die Aktien von Infineon musste heute kräftig Federn lassen nachdem der Konkurrent ST Microelectronics nach Angaben von Thomson Reuters eine Verschlechterung der Lage beobachtet hat.

 

Wichtige Termine

  • 09:00 Spanien – BIP Q3, vorläufig
  • 11:00 Europa – Arbeitsmarkt Euro-Zone, September
  • 11:00 Europa – Verbraucherpreise Euro-Zone, Oktober vorläufig
  • 14:45 USA – Einkaufsmanagerindex Chicago, Oktober
  • 15:00 USA – Uni Michigan Verbrauchervertrauen, Oktober endgültig

Charttechnischer Ausblick: DAX®

  • Widerstandsmarken:  10.900/11.650 Punkte
  • Unterstützungsmarken: 10.510/10.620/10.700/10.780 Punkte

Im gestrigen nachbörslichen Handel schielte der DAX® zeitweise über 10.900 Punkte. Zur heutigen Handelseröffnung sah es kurzzeitig danach aus, dass der reguläre Handel nachziehen wollte. Es blieb beim Versuch. Vielmehr drehte der Index wenige Minuten nach Handelsstart nach unten. Am Nachmittag touchierte der Index gar die Marke von 10.740 Punkten.

Zum Handelsschluss schaffte der Index die Rückkehr über die Hürde bei 10.780 Punkte. Damit hat der DAX® aus technischer Sicht weiter Luft bis zur Oberkante des Abwärtstrends bei rund 11.100 Punkten. Unterstützung findet das Aktienbarometer bei den Tiefs der vergangenen Tage bei rund 10.700 Punkten und der 200-Tage-EMA-Durchschnittslinie (10.620 Punkte).

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter: tradingdesk.onemarkets.de.

DAX® in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

20151029_DAX_short

Betrachtungszeitraum: 8.6.2015 – 29.10.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

20151029_DAX_long

Betrachtungszeitraum: 30.10.2010–29.10.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeiten

Turbo Bull auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Anstieg des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis/Knock Out in Pkt. Hebel Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU0U0E 22,14 8.600 4,94 30.11.2015
DAX® Index HU1PG2 11,14 9.700 9,93 30.11.2015

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 29.10.2015; 17:35 Uhr

Turbo Bear auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Kursverlust des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis/Knock Out in Pkt. Hebel Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU0TEA 22,09 13.000 4,83 30.11.2015
DAX® Index HU0TC0 11,10 11.900 9,50 30.11.2015

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 29.10.2015; 17:36 Uhr

Weitere Produkte auf den DAX® finden Sie unter: www.onemarkets.de/DAX

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

Der Beitrag Tagesausblick für 30.10.: Ernüchterung nach US-BIP. Deutsche Bank unter Druck! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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