Unicredit Kolumne

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Die Balance wahren

25.11.2015

Die richtige Mischung macht‘s. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Vermo?gensanlage. Wir stellen Ihnen drei interessante Multi-Asset-Anlagen vor. Neben einer breiten Streuung der investierten Mittel verfu?gen die Produkte auch u?ber einen Kapitalschutz am Laufzeitende und eine Ho?chststandssicherung.

onemarkets MagazinWer in diesen Tagen bei geringem Risiko mittel- bis langfristig Kapital anlegen will, steht unweigerlich vor der Frage: Wie das Geld sinnvoll investieren? Ausschließlich auf Aktien setzen? Das du?rfte vielen Anlegern mit Blick auf die zum Teil heftigen Kursschwankungen in der ju?ngeren Vergangenheit als zu riskant erscheinen. Das Geld einseitig in Anleihen investieren? Auch das stellt mit Blick auf die historisch niedrigen Zinsen keine wirklich befriedigende Alternative dar. Wer zum Beispiel heute 10.000 Euro in 10-ja?hrige deutsche Bundesanleihen anlegt, wu?rde bei einer aktuellen Verzinsung von 0,55 Prozent pro Jahr (Stand: 6. November 2015) in zehn Jahren lediglich einen Betrag 10.563,81 Euro angespart haben (bei Wiederanlage der Zinsen zu gleichen Konditionen; negative Effekte durch Inflation und Steuer nicht beru?cksichtigt).

Diversifikation ist Trumpf

Was also tun? Mit Blick auf die volatilen Aktienma?rkte auf der einen Seite und die niedrigen Zinsen auf der anderen kommt einer ausgewogenen Struktur im Portfolio eine besondere Bedeutung zu. Es geht darum, das Wechselspiel der Kra?fte klug zu nutzen. Die Rede ist von der Streuung beziehungsweise Diversifikation des Vermo?gens u?ber verschiedene Vermo?gensklassen. Diversifikation schu?tzt zwar nicht vor Verlusten. Aber sie hilft, Risiken zu begrenzen. Wenn eine ausgewogene Diversifikation des Vermo?gens das Ziel sein sollte, dann sind Multi-Asset-Strategien der richtige Weg. Multi-Asset heißt, dass das Geld des Anlegers eben nicht nur in eine Anlageklasse investiert wird, sondern sich auf mehrere Anlageformen verteilt. In der Praxis ko?nnen sich Multi-Asset-Konzepte allerdings zum Teil deutlich unterscheiden, etwa hinsichtlich des Risikograds. Im Folgenden wollen wir Ihnen drei interessante Konzepte etwas na?her vorstellen und ihre Besonderheiten beleuchten. Bei zwei Produkten handelt es sich um Garant-Anleihen. Das dritte ist die HVB TrendMax Police III, eine zertifikatgebundene Rentenversicherung. Alle drei Anlagen beziehen sich auf Multi-Asset-Strategien, an deren positiver Wertentwicklung der Anleger am Laufzeitende zu 100 Prozent teilnimmt. Außerdem verfu?gen sie u?ber einen 100-prozentigen Kapitalschutz am Laufzeitende. Und drittens: Sie sind mit einer 90-prozentigen Ho?chststandssicherung ausgestattet. Was es damit auf sich hat, dazu spa?ter mehr. Zuna?chst jedoch zu den jeweiligen Basiswerten. Sie sind von zentraler Bedeutung, da die Produkte an deren Wertentwicklung teilnehmen.

HVB TrendMax Police III

Bei der zertifikatgebundenen Rentenversicherung, der HVB TrendMax Police III, ist der Basiswert der HVB Multi Asset Trend Index III. Das Anlageuniversum des Indexportfolios setzt sich aus 18 unterschiedlichen Indizes aus fu?nf verschiedenen Anlageklassen zusammen. Die Aktienseite wird unter anderem durch den DAX® (Deutschland), den EURO STOXX 50® (Eurozone), den S&P 500® (USA) und den US-Hightech-Index NASDAQ 100® repra?sentiert. Die Kategorie Anleihen wird wiederum durch acht verschiedene Rentenindizes abgebildet. Die u?brigen Anlageklassen sind Rohstoffe, Immobilien und der Geldmarkt. Um eine ausgewogene Streuung des Anlageportfolios sicherzustellen, gibt es sowohl fu?r die einzelnen Basiswerte als auch die entsprechenden Anlageklassen bestimmte Obergrenzen.

Daru?ber hinaus greift bei der Zusammensetzung und Gewichtung des Anlageportfolios ein Trendfolgemodell. Das heißt, dass diejenigen Basiswerte, die in der Vergangenheit eine u?berdurchschnittliche Wertentwicklung erzielt haben, im Anlageportfolio sta?rker gewichtet werden als solche, die sich unterdurchschnittlich entwickelt haben. Beim HVB Multi Asset Trend Index III erfolgt die Neugewichtung der einzelnen Komponenten jeweils Mitte des Monats – und zwar auf Basis der Wertentwicklung der Basiswerte in den vorangegangenen sechs Monaten. Das Portfolio ist also nicht starr, sondern wird flexibel und regelma?ßig an die Gegebenheiten der Ma?rkte angepasst. In einem weiteren Schritt erfolgt durch die Experten der UniCredit Bank AG bo?rsenta?glich eine Risikou?berwachung des Portfolios, die zum Ziel hat, das konservative Risikoprofil des HVB Multi Asset Trend Index III auch in Phasen extremer Marktschwankungen beizubehalten. Allerdings ko?nnen sich Marktphasen, in denen sich kein klarer langfristiger Trend ausbildet, als problematisch erweisen. Außerdem ist zu beachten, dass das Risikomanagement auf einer Ru?ckbetrachtung basiert und daher immer nur zeitverzo?gert erfolgt.

Garant-Anleihen

Bei den Garant-Anleihen sind die Basiswerte zum einen der HVB Vermo?gensdepot Wachstum Flex Index III (Variante 1) und zum anderen der HVB Multi Manager Best Select Flex Index II (Variante 2). Die beiden Flex-Indizes bestehen jeweils aus zwei Komponenten: einem aktiv gemanagten Zielfonds und einem Geldmarktindex. Beim HVB Vermo?gensdepot Wachstum Flex Index III handelt es sich bei dem Zielfonds um den „HVB Vermo?gensdepot privat Wachstum“ der Fondsgesellschaft Pioneer Investments. Ziel des Fondsmanagements ist es, eine langfristig solide Wertentwicklung zu erreichen. Der Fonds kann dabei unter anderem in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Rohstoffe, Devisen und Geldmarktinstrumente investieren. Der Aktienanteil ist auf 70 Prozent des Fondsvolumens beschra?nkt. Beim HVB Multi Manager Best Select Flex Index II ist der Zielfonds der Pioneer Multi Manager Best Select. Dabei investiert das Management – anders als beim HVB Vermo?gensdepot Wachstum Flex Index III – nicht direkt in Aktien oder Anleihen, sondern in die Fondsstars und talentierte Newcomer. Damit haben Investoren eine zusa?tzliche Diversifizierung.

Um potenzielle Verlustrisiken in Schach zu halten, greift sowohl beim HVB Vermo?gensdepot Wachstum Flex Index III als auch beim HVB Multi Manager Best Select Flex Index II ein flexibles Sicherungssystem. Es bestimmt die jeweilige Gewichtung dieser beiden Komponenten im Index. Das geschieht, indem die Volatilita?t des Zielfonds ta?glich u?berwacht wird. Die Volatilita?t ist ein Risikomaß. Sie gibt Aufschluss u?ber die Ha?ufigkeit und Intensita?t der Preisschwankungen eines Wertpapiers. Nimmt sie zu, wird der Investitionsgrad in den Zielfonds zugunsten des Geldmarktanteils reduziert – und umgekehrt. Das kann allerdings auch dazu fu?hren, dass die Wertentwicklung der Garant-Anleihen mo?glicherweise stark von der Wertentwicklung der Zielfonds abweicht.

Ho?chststandssicherung

balance2Angesichts der zuletzt guten Entwicklung der internationalen Aktien- und Anleihenma?rkte haben viele Anleger Bedenken, dass die Ma?rkte wa?hrend der Laufzeit kippen und sie am Ende allenfalls den Einsatz zuru?ckbekommen. Dieses Risiko besteht. Daher haben die drei Produkte eine Sonderausstattung: eine 90-prozentige Ho?chststandssicherung. Das heißt, dass wa?hrend der Laufzeit die Schlusskurse der jeweiligen Basiswerte an den jeweiligen Beobachtungstagen u?berpru?ft werden. Wird ein neuer Ho?chststand erreicht, werden 90 Prozent dieses Ho?chststandes zum Laufzeitende festgeschrieben (siehe Beispiel). Am Laufzeitende richtet sich die Ru?ckzahlung entweder nach der tatsa?chlich erzielten positiven Indexentwicklung oder nach dem 90-prozentigen Ho?chststand – je nachdem, welcher Wert ho?her und damit fu?r den Anleger besser ist. Mindestens gibt es aber den Nennbetrag zuru?ck.

Zahlreiche Vorzu?ge

Kapitalschutz, Ho?chststandssicherung, aktives Management und Risikostreuung – sowohl die Garant-Anleihen als auch die HVB TrendMax Police III warten mit stichhaltigen Vorzu?gen auf. Sie helfen dem Anleger, die richtige Balance zwischen Chance und Risiko zu wahren.

Allerdings sind wa?hrend der Laufzeit Preisschwankungen bei den Anlagen mo?glich. Bei vorzeitigem Verkauf bzw. Ku?ndigung ko?nnen Kapitalverluste daher nicht ausgeschlossen werden. Außerdem handelt es sich sowohl bei den Anleihen als auch bei der Police um Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfa?higkeit oder U?berschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.

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Bildnachweis:

  • iSTock : alexemanuel

 

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Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

Der Beitrag Die Balance wahren erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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