Unicredit Kolumne

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Wochenausblick: DAX mit Erholung in letzter Sekunde. EZB, Gold und Öl im Fokus!

12.02.2016

Hallo liebe Blog-Leser,

die Woche des nächsten übergeordneten Verkaufssignals im DAX® ist zu Ende gegangen und sie hat aufgezeigt, wie fragil der Markt aktuell ist. Der Abwärtstrend ist mehr als intakt und selbst ein kurzer, prinzipiell möglicher  Ausflug in Richtung 9.300 Punkte sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Einbruch der letzten Tage Abwärtspotenzial bis 8.355 und vielleicht sogar 8.151 Punkte eröffnet hat.

Aber die vergangene Woche hat auch etwas anderes gezeigt: Der Markt wimmelt noch immer vor Schnäppchenjägern, die gerne bei einer Deutschen Bank-Aktie zu Preisen wie zu Beginn der 90ziger Jahre zugreifen. Und damit ist die Volatiltät zurück im Markt und somit auch die zweistelligen Zuwächse bei DAX-Einzelwerten, allen voran die Commerzbank mit einer Handelsspanne von 20% in vier Tagen. So lange die neuen Tiefs die Bullen reflexhaft zum Kaufen einladen, ist noch nicht genug Panik im Markt, um an einen nachhaltigen Trendwechsel zu denken. Man sollte daher geduldig bleiben.

Trader aufgepasst:

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei. Mit einem Mausclick sehen Sie, ob sich ein Trade lohnt und Sie sparen sich den Taschenrechner, um Einstiegskurs, Stopp-Loss und Zielkurs des Knock-Outs auszurechnen. Probieren Sie unser CRV-Tool aus unter: tradingdesk.onemarkets.de.

Ansonsten darf nicht unerwähnt bleiben, dass der zuletzt so stark gestiegene Ölpreis wieder Federn lassen musste und aktuell die Chance auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend verspielt. Ein Rückfall unter 30,00 USD beim Rohöl der Sorte Brent würde bereits wieder für einen Test der Jahrestiefs sprechen. Dafür kam ein anderer Rohstoffwert zuletzt mit andante furioso aus dem Kurskeller: Der Goldpreis sprang auch in dieser Woche weiter senkrecht nach oben und hat nach einem Wochengewinn von 6% die 1.200 USD-Marke bereits deutlich hinter sich gelassen. Oberhalb von 1.265 USD winkt bereits das nächste Kursziel von 1.308 USD. Comeback der Rohstoffe, Ende der Aktienhausse? Aus meiner Sicht sollten sich die Goldbugs nicht zu früh freuen. Zudem treten in der kommenden Woche wieder die Währungshüter in Aktion. Mario Draghi wird sich am Montag zur Politik der EZB äußern und am Mittwoch wird das Fed-Protokoll veröffentlicht.

Unternehmen im Fokus

In der kommenden Woche stehen die Geschftsberichte der Allianz, von Beiersdorf und der Deutschen Börse an, Daimler wird seinen Jahresfinanzbericht veröffentlichen. International treten die Schwergewichte an: Nestlé, Wal-Mart, Vivendi und die US-Techwerte NetApp und Nvidia werden ihre Quartalsberichte veröffentlichen.

Wichtige Termine

  • 15.2. – Japan: Bruttoinlandsprodukt 4. Quartal
  • 15.2.- Europa:Rede von EZB-Präsident Draghi in Brüssel
  • 16.2. – Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
  • 17.2 – USA: Erzeugerpreise Januar
  • 17.2 – USA:Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung
  • 18.2. – Deutschland: Erwerbstätigenzahl Januar
  • 18.2. – Europa:EZB-Leistungsbilanzsaldo Dezember (saisonbereinigt)
  • 18.2. – USA: Philadelphia-Fed-Index Februar
  • 19.2. – Deutschland: Erzeugerpreise Januar
  • 19.2.- USA:Verbraucherpreise Januar

Charttechnischer Ausblick: DAX®

Widerstandsmarken:  9.000 /9.140 / 9.220 / 9.325 /9.620 / 9.900 Punkte

Unterstützungsmarken:  8.850/8.750 / 8.690/ 8.500 / 8.355 Punkte

Im heutigen Handel setzte der DAX®  seine kurzfristige Erholung auf niedrigem Niveau fort und stieg über 8.900 Punkte und damit in die Nähe der 9.000 Punkte-Marke an. Wird diese Kurshürde am Montag überwunden, könnte sich der minimale Aufwärtstrend bis 9.140 und darüber bis 9.220 Punkte ausdehnen. Sollte auch diese Hürde überschritten werden, sind Zugewinne bis an den ersten zentralen Widerstandsbereich um 9.325 Punkte möglich. Allerdings würde erst ein Anstieg über diese Marke für ein vorläufiges Ende der Baisse und eine weitere mehrtägige Aufwärtsbewegung sprechen. Unterhalb von 9.325 Punkten ist der DAX® in Bärenhand und könnte jederzeit bei einem Rücksetzer unter 8.850 Punkten an die Wochentiefs gedrückt werden. Unterhalb von 8.690 Punkten käme es dabei zu einem weiteren Selloff bis 8.500 und 8.355 Punkte.

DAX® in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

DAx tag

Betrachtungszeitraum: 18.09.2015 – 12.2.2016. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

DAx monat

Betrachtungszeitraum: 12.2.2011–12.2.2016. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeiten

Call Optionsscheine auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Anstieg des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Hebel
Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU25VN 7,31 8.800 12,11 28.6.2016
DAX® Index HU2Z0B 4,18 9.300 20,92 7.6.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 12.2.2016; 18:00 Uhr

Put-Optionsscheine auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Kursverlust des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Hebel Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU2KK6 13,24 10.100 6,81 28.6.2016
DAX® Index HY9ZEK 6,58 8.700 13,66 13.9.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 12.2.2016; 18:02 Uhr

Weitere Produkte auf den DAX® finden Sie unter: www.onemarkets.de/DAX

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

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