Unicredit Kolumne

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STOXX Europe 600 Oil & Gas – Chancen auf eine Trendumkehr!

04.03.2016

Hallo liebe Blog-Leser,

des einen Freud, des anderen Leid. Rund zwei Drittel hat der Ölpreis seit Herbst 2014 verloren. Zeitweise sackte der Kurs für ein Barrel (159 Liter) des schwarzen Goldes unter USD 30. Die Fahrt an die Tankstelle und die Heizölbestellung sind derzeit günstig wie lange nicht. Die Gründe für den Preissturz erscheinen klar. Die chinesische Wirtschaft verliert etwas an Fahrt. Damit steigt die Nachfrage nicht wie einst erwartet. Derweil liegt das Angebot deutlich über der Nachfrage. Auslöser dieses Überhangs ist nicht zuletzt die Förderung von Öl durch Fracking und Ölsand in den USA – eine Methode, die bei Preisen von über USD 100 durchaus lohnt. Mit dem Ende der Sanktionen gegen den Iran ist nun ein weiterer großer Ölförderer am Markt. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet damit, dass der Iran die Produktion bis 2021 um eine Million Barrel pro Tag auf 3,9 Millionen Barrel erhöht. Der Versuch der OPEC-Länder und Russland, die Förderquoten zu senken und damit den Preis zu stützen, sind zunächst gescheitert. Die IEA erwartet nach Angaben ihres jüngsten Berichts, dass der Ölpreis 2016 weiterhin niedrig bleibt.

Der niedrige Ölpreis fordert längst seinen Tribut. Einer Analyse von Baker-Hughes sank lag die Zahl der aktiven Bohrtürme im Februar in den USA um über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem Bericht auf CNN zufolge schlitterten 67 amerikanische Öl- und Gasunternehmen 2015 in die Insolvenz. Weitere Konzerne werden möglicherweise folgen. Bei den großen Ölmultis wie Exxon, Chevron, RoyalDutch Shell und Total sprudelten die Gewinne zuletzt zwar nicht wie in den Vorjahren. Sie reagierten jedoch längst und fahren die Investitionen kräftig zurück. Die IEA erwartet, dass sich Angebot und Nachfrage 2017 wieder die Waage halten könnten. Die Prognosen für die kommenden Jahre liegen hingegen weit auseinander. „Bis 2020 wird der Ölpreis auf USD 80 pro Barrel steigen,“ erklärte Faith Birol, Chef der IEA kürzlich gegenüber der australischen Zeitung „The Sunday Morning Herald“. Andere Experten sind überzeugt, dass Fracking eine Ölpreisrallye bremsen könnte. Engagements in Ölunternehmen bergen somit Risiken. Im STOXX® Europe 600 Oil & Gas Index sind derzeit 22 Unternehmen aus der europäischen Öl- und Gasindustrie zusammengefasst. Dazu zählen große Förderer wie BP, Royal Dutch Shell und Total sowie Ölausrüster Subsea und Tullow Oil. Damit ist das Risiko breit diversifiziert.

Chartausblick: STOXX® Europe 600 Oil & Gas (Price-)Index

  • Widerstandsmarke: 300 Punkte
  • Unterstützungslinie:  230 Punkte

Der STOXX® Europe 600 Oil & Gas (Price-)Index hat seit Sommer 2014 kräftig eingebüßt und zeitweise 38 Prozent an Wert verloren. Im Bereich von 230 Punkten konnte sich der Index nun stabilisieren und in den vergangenen Handelstagen zeigen sich sogar Indizien für eine (kurzfristige) Trendumkehr. Der nächste Widerstand liegt bei 300 Punkten. Oberhalb von diesem Level könnte aus einer kurzfristigen Erholung eine nachhaltigere Trendumkehr werden.

 

STOXX® Europe 600 Oil & Gas Index in Punkte im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

20160304_STOXX_Oil_Gas_long
Betrachtungszeitraum: 5.3.2002 – 4.3.2016. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Bloomberg

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Beim Memory-Express-Zertifikat werden am anfänglichen Bewertungstag Referenzpreis, Basispreis (100 Prozent des Referenzpreises am anfänglichen Bewertungstag), Ertragszahlungslevel (60 Prozent des Basispreises), Rückzahlungslevel (90 Prozent des Basispreises) sowie die Barriere (60 Prozent des Basispreises) ermittelt. Wenn der Referenzpreis an einem der Bewertungstage auf oder über dem Ertragszahlungslevel liegt, erfolgt am entsprechenden Ertragszahlungstag die Zahlung des Ertrags von EUR 7 pro Zertifikat. Tritt die Voraussetzung für eine Ertragszahlung nicht ein, und liegt die Voraussetzung für die Ertragszahlung am nachfolgenden Bewertungstag vor, wird die Ertragszahlung am entsprechenden Ertragszahlungstag nachgeholt (Ertragsnachzahlung).

Wenn der Referenzpreis an einem der Bewertungstage auf oder über dem jeweiligen Rückzahlungslevel liegt, erfolgt am entsprechenden vorzeitigen Rückzahlungstermin die Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von EUR 100. In diesem Fall entfallen alle künftigen Ertragszahlungen.

Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, gilt am letzten Rückzahlungstermin: Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe der Barriere, erhält der Anleger am letzten Rückzahlungstermin den Nennbetrag von EUR 100. Andernfalls erhält er den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung. In diesem Fall erleiden Anleger einen Verlust.

HVB Memory Express Zertifikat
ISIN/WKN DE000HVB1243/HVB124
Basiswert STOXX Europe 600 Oil &Gas (Price) Index (EUR)
Nennbetrag EUR 100,-
Basispreis 100 %*
Ertragszahlungslevel 60%*
Rückzahlungslevel 90%*
Barriere 60%*
Anfänglicher Bewertungstag 11.3.2016
letzter Rückzahlungstermin 1.9.2021
Emissionspreis 101,50 EUR (inkl. Ausgabeaufschlag)
Zeichnungsfrist bis 11.3.2016 (14:00 Uhr) **
* vom Referenzpreis am anfänglichen Bewertungstag
** vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung
Stand: 4.3.2016

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