Unicredit Kolumne

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Craft-Bier macht den Gerstensaft wieder hip

31.08.2016

Rund um den Globus findet gerade eine kleine „Bier-Revolution“ statt. Wir zeigen, was sich hinter dem Trend verbirgt und woher er kommt. Dazu stellen wir drei schmackhafte Craft-Biere vor.

onemarkets MagazinVom 17. September an macht das Oktoberfest München für gut zwei Wochen zur Welthauptstadt des Bieres. 2015 tranken 5,9 Millionen Besucher 7,5 Millionen Liter des Gerstensaftes. Längst mischen internationale Brauereikonzerne auf der Wiesn mit: Während Spaten-Franziskaner und Löwenbräu in der Hand von Anheuser-Busch InBev liegen, zählen Paulaner und Hacker-Pschorr zum Heineken-Markenportfolio. Mit Augustiner und Hofbräu sind nur noch zwei Münchner Traditionshäuser in privatem respektive staatlichem Besitz. Insofern steht das Oktoberfest beispielhaft für die Konsolidierung in der globalen Getränkeindustrie.

craftbeerIm Schatten milliardenschwerer Übernahmen und Fusionen läuft die Gegen­bewegung: Immer mehr Konsumenten greifen zum „Craft Beer“. Dabei handelt es sich um handwerklich gebraute Biere mit einem besonderen Aroma. Aus den USA kommt nicht nur der Trend selbst, sondern auch eine Definition: Brauer, die das Label für sich reklamieren, müssen klein und unabhängig sein und mit traditionellen Zutaten wie gemälzter Gerste arbeiten. Nach Angaben der Brewers Association wurden 2015 in den USA mehr als 28 Millionen Hektoliter Craft-Bier gebraut, was einem Anteil von 12,2 Prozent am Gesamtausstoß entspricht.

Für Deutschland liegen zwar keine vergleichbaren Daten vor. Zum Ausdruck kommt die „Bier-Revolution“ jedoch in einer Analyse des Statistischen Bundesamtes. Demnach nahm die Zahl der Braustätten in den vergangenen Jahren sukzessive zu. Gleichzeitig schwächte sich der Rückgang beim Bierausstoß merklich ab (siehe Grafik). Kurzum: Pünktlich zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebots scheinen viele Deutschen den Gerstensaft neu für sich zu entdecken.

Hallertauer Hopfenperle (Urban Chestnut)

Urban Chestnut ist in Wolnzach und damit im Herzen des Hopfenanbaugebiets Hallertau angesiedelt. Die Brauerei hat also direkten Zugriff auf den zentralen Rohstoff: Craft-Biere zeichnen sich durch einen hohen Hopfenanteil aus. Bei der „Hopfenperle“ kommt das sogar im Namen zum Ausdruck. Urban-Chestnut-Inhaber Florian Kuplent beschreibt das Lager als „strohgelb leuchtend mit stabilem weißem Schaum, würzig, blumig, leicht zitrusähnlich und feinherb im Aroma.“  Der Braumeister geht seiner Leidenschaft seit mehr als 20 Jahren nach und arbeitete unter anderem in den USA, wo er mit einem Partner sein mittlerweile auch in Bayern vertretenes Unternehmen gründete.

urbanchestnut.de

Munich Easy (Crew Republic)

CREW Republic entspricht voll dem dynamischen und coolen Ruf der Craft-Bier-Szene. Die Produkte der Münchner Brauerei kommen nur in ausgesuchten Bars und Restaurants zum Ausschank. Daneben betreibt CREW Republic einen Webshop, über den die Kundschaft die sechs verschiedenen Sorten frei Haus bestellen kann. Für Braumeister Mario Hanel ist das Munich Easy sein Lieblingsbier. In den Sud gibt er ausgewählten Hopfen aus Deutschland, Australien und den USA. Sie verleihen diesem Sommerbier laut Hanel ein „Aroma von reifen Früchten und Zitrus und sorgen für das angenehm leicht Bittere.“ Der Chef genießt es selbst zum gegrillten Fleisch genau so wie zu Sushi.

crewrepublic.de

Westküsten IPA (Ratsherrn)

Hamburg hat sich als ein echtes Craft-Bier-Zentrum etabliert. Das gilt nicht nur für die zahlreichen Kneipen und Läden, welche die aromatischen Biere anbieten. Daneben wird in den verschiedensten Ecken der für ihre Brautradition bekannten Hansestadt der besondere Sud angesetzt. 2012 nahm Ratsherrn in den Schanzen-Höfen den Betrieb auf. Zu den Stammsorten zählt das Westküsten IPA. „Ein bissiges, naturbelassenes Bier mit einem Hauch exotischer Frucht und einer erfrischenden Hopfennote“, beschreiben die drei Ratsherrn-Braumeister ihr India Pale Ale. Tipp: Wegen des relativ hohen Alkoholgehalts von 6,3 Prozent sollten Genießer nicht zu tief ins Glas schauen.

ratsherrn.de

Bildnachweise:

  • iStock: creatarka, Liu-Sol
  • Ratsherrn Brauerei GmbH
  • Crew Republic Brewery
  • Urban Chestnut Brewing Company

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Der Beitrag Craft-Bier macht den Gerstensaft wieder hip erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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