Unicredit Kolumne

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Deutsche Wohnen – Immobilienaktie profitiert vom Berlin-Boom!

16.01.2018

Sie zählen zu den stärksten Titeln der zurückliegenden Jahre – die Immobilienaktien. Nedrige Zinsen spielten den Konzernen perfekt in die Karten. Schließlich ließen sich Immobilienprojekte zu außerordentlich günstigen Konditionen finanzieren. Gleichzeitig sorgten Mietpreissteigerungen – allen voran in Städten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und München – für steigende Gewinne. Trotz der jüngsten Kursentwicklung sehen viele Experten bei Unternehmen wie Deutsche Wohnen weiter Luft nach oben.

Deutsche Wohnen ist nach eigenen Angaben der drittgrößte gelistete Immobilienkonzern Europas und mit 110.000 Wohnungen ist das im MDAX® notierte Unternehmen der größte Anbieter von Mietwohnungen in Berlin. Von 2009 bis 2017 sind die Mieten in Metropolen wie Berlin zwischen 60 und 80 Prozent gestiegen. Analysten von der Deutschen Bank gehen in ihrere jüngsten Studie davon aus, dass die Mieten in den Metropolen in den kommenden Jahren steigen dürften. Die Arbeitslosenraten fallen und das Beschäftigungswachstum ist hoch. Gleichzeitig kann die Zahl der neu gebauten Wohnungen nicht mit dem Nachfrageanstieg Schritt halten. Katalysator in Berlin ist unter anderem eine starke Start-Up-Szene.

In den zurückliegenden Jahren hat sich  Berlin zu einer der angesagtesten Start-Up-Regionen Europas entwickelt. 208 Unternehmen aus Berlin haben einer Studie „Start-Up-Barometer in Deutschland“ von Ernst & Young zufolge 2017 Risikokapital erhalten. Von den 4,3 Milliarden Euro, die 2017 in deutsche Start-Ups investiert wurden, entfielen rund 70 Prozent auf die Hauptstadt. Ein Großteil entfiel dabei auf die Rocket-Internet-Beteiligungen Delivery Hero und Hellofresh, die 2017 an die Börse gingen. Neben e-commerce-Unternehmen sorgen derzeit unter anderem Fintechs- und Kryptowährungsfirmen aus Berlin für Schlagzeilen. Berlins Wirtschaft ist derzeit in Fahrt. Setzt sich der Start-Up-Trend fort und zeigt sich Berlins Wirtschaft weiterhin robust, droht der Berliner Wohnungs- und Gewerbeimmobilienmarkt weiter angespannt zu bleiben.

Seniorenheime als zweites Standbein

In Berlin konzentriert sich rund 75 Prozent des Mietportfolios. Zudem betreibt Deutsche Wohnen Wohn- und Gewerbeeinheiten im Großraum Köln/Düsseldorf, Wiesbaden/Frankfurt, Dresden und Mannheim. In der Beteiligung Katharinenhof Seniorenwohn- und Pflegeanlage, an der Deutsche Wohnen 49 Prozent hält, betreibt das Unternehmen 23 Einrichtungen und zwei ambulante Pflegedienste in Berlin und Brandenburg. Weitere 28 Pflege- und Seniorenheime werden nur vermietet und von externen Gesellschaften betrieben.

Mit einem KGV von knapp acht und einer Dividendenrendite von 2,1 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) erscheint die Aktie für die Mehrheit der Analysten derzeit haltens- oder gar kaufenswert. Zudem hält Vonovia rund fünf Prozent. Der DAX®-Konzern startete 2013 einen Übernahmeversuch, der jedoch scheiterte. Frei von Risiken ist die Aktie dennoch nicht. Schließlich werden viele Projekte fremdfinanziert. Ziehen die Renditen am Rentenmarkt deutlich an, steigen die Kosten für Deutsche Wohnen und die Margen könnten schrumpfen.

Charttechnischer Ausblick: Deutsche Wohnen

Widerstandsmarken: 38,10/41,60 Euro

Unterstützungsmarken: 34,60/35,30/35,90 Euro

Die Aktie von Deutsche Wohnen bewegt sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Seit August vergangenen Jahres tendiert die Aktie jedoch seitwärts zwischen EUR 34,60 und EUR 38,10. Aktuell notiert das Papier in der unteren Hälfte und erste Signale deuten eine Trendumkehr an. Nachhaltige Impulse wird es jedoch erst bei einem Ausbruch aus der Range geben. Auf der Oberseite besteht die Chance auf eine Aufwärtsentwicklung bis zur 161,8%-Retracementlinie von EUR 41,60. Kippt die Aktie hingegen unter EUR 34,60 droht eine Konsolidierung bis EUR 32,50.

Deutsche Wohnen; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 08.05.2017 – 16.01.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

Deutsche Wohnen; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 17.01.2013 – 16.01.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

Investmentmöglichkeiten

Discount Zertifikat auf die Aktie von Deutsche Wohnen für Spekulationen, dass sich die Aktie seitwärts oder moderat aufwärts bewegt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Barriere in Euro
finaler Bewertungstag
Deutsche Wohnen HW41UC 33,85 35,00 28.09.2018
Deutsche Wohnen HW41UE 35,55 40,00 28.09.2018

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 16.01.2018; 13:03 Uhr

Tradingmöglichkeiten

Optionsscheine auf die Aktie von Deutsche Wohnen für Spekulationen, dass sich die Aktie aufwärts (Call) beziehungsweise abwärts (Put) entwickelt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Euro
Hebel finaler Bewertungstag
Deutsche Wohnen (Call) HW48G9 0,24 36,00 15,04 19.09.2018
Deutsche Wohnen(Put) HW3VPD 0,23 35,00 15,04 19.09.2018

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 16.01.2018; 13:06 Uhr

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Wichtiger Hinweis:

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

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Der Beitrag Deutsche Wohnen – Immobilienaktie profitiert vom Berlin-Boom! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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