Unicredit Kolumne

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E.On – geplanter Umbau schürt Fantasie!

21.03.2018

Die Aktie von E.On zählt heute Vormittag zu den stärksten Werten im DAX®. Unterstützung bekam die Aktie von einer positiven Analystenstudie. Derlei Kommentare kann die Aktie gut gebrauchen. Schließlich notiert das Papier rund 80 Prozent unter dem Allzeithoch von 2007. Ob die heutige Erholung der Start einer nachhaltigen Trendwende ist, muss sich noch erweisen. Die jüngsten Meldungen schüren jedoch die Hoffnung auf eine zumindest zweistellige Notierung.

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Nach einem Rekordverlust im Vorjahr verbuchte E.On für das Geschäftsjahr 2017 wieder einen dicken Gewinn. Nach eigenen Angaben verliefen die Geschäfte 2017 dabei durchaus solide. Zudem sank die Nettoverschuldung –  nicht zuletzt aufgrund der Steuererstattung – um 27 Prozent. Im Ergebnis 2017 zeigt sich der Erfolg unserer bisherigen Strategie“, sagte Konzernchef Johannes Teyssen bei der Vorlage der Zahlen: „Schneller als ursprünglich erwartet haben wir die Lasten der Vergangenheit hinter uns gelassen und die Bilanz deutlich gestärkt“ Angesichts der positiven Entwicklung soll für 2017 eine Dividende von 0,30 Euro gezahlt werden. Für das laufende Jahr ist Teyssen zwar noch verhalten. In den Jahren 2019 und 2020 soll der EBIT jedoch jeweils um rund drei bis vier Prozent steigen. „Wir erwarten, dass wir dieses selbst gesetzte Ziel mit der angekündigten Transaktion noch werden übertreffen können“, kündigte Finanzvorstand Marc Spieker an.

Großer Umbau geplant

Kurz vor der Veröffentlichung der finalen Zahlen gaben E.On und der Rivale RWE einen groß angelegten Umbau in der deutschen Versorgerwelt bekannt. Demnach plant E.On die Übernahmen der RWE-Beteiligung an Innogy. Im Gegenzug erhält RWE Anteile an E.On. Während E.On das gesamte Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behält, wird das Geschäft mit den erneuerbaren Energien beider Konzerne an RWE gehen. Die finanziellen Mittel für den Deal hat E.On. Schließlich flossen zuletzt mit der Steuererstattung, dem Verkauf der Uniper-Beteiligung an die finnische Fortum und der Kapitalerhöhung Milliarden in die Kasse von E.On. Die Anleger feierten die Transaktionspläne.

Angemessen bewertet

Nach Angaben von Thomson Reuters ist der Großteil der Analysten mittelfristig durchaus positiv für die Aktie gestimmt. Katalysator ist vor allem die bevorstehende Neuordnung des Konzerns. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,5 und einer Dividendenrendite von 4,95 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) erscheint die Aktie nach Ansicht der meisten Analysten angemessen bewertet.

Frei von Risiken ist die Aktie dennoch nicht. So ist noch keineswegs sicher, dass der Deal mit RWE/Innogy von allen Behörden abgesegnet wird. Die gesteckten Ziele sind für die kommenden Jahre nicht allzu hoch gesteckt. Sollten sie dennoch in Gefahr geraten, könnte die Aktie unter Druck kommen.

Charttechnischer Ausblick: E.On

Widerstandsmarken: 10,00/10,80 EUR

Unterstützungsmarken: 7,80/8,40/8,95 EUR

Der Aktie von E.On bildet seit Anfang 2008 einen Abwärtstrend. Nach einer starken Entwicklung im Jahr 2017 drehte die Aktie zum Jahresschluss dennoch wieder nach Süden und konsolidierte bis zur 38,2%-Retracementlinie bei  EUR 7,80. Seit Mitte Februar legt das Papier erneut zu und notiert nun auf Höhe der langfristigen Abwärtstrendlinie und der 61,8%-Retracementlinie. Hält die Unterstützung bei EUR 8,95 besteht die Chance auf eine nachhaltige Erholung bis EUR 10,80. Kippt die Aktie jedoch unter EUR 8,40 droht eine größere Konsolidierung.

E.On in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 09.11.2016 – 21.03.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

E.On in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 22.03.2007 – 21.03.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: onemarkets.tradingdesk.de

Investmentmöglichkeiten

Bonus-Cap-Zertifikat auf die Aktie von E.On für Spekulationen, dass sich die Aktie seitwärts oder moderat aufwärts bewegt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Barriere in EUR Cap (obere Kursgrenze) in EUR
finaler Bewertungstag
E.On HW77ZA 15,71 7,00 20,00 21.12.2018
E.On HW8699 19,10 7,00 25,00 21.12.2018

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 21.03.2018; 12:15 Uhr

Tradingmöglichkeiten

Inline-Optionsschein auf die Aktie von E.On für Spekulationen, dass sich die Aktie moderat aufwärts beziehungsweise abwärts entwickelt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro untere Knock-Out Barriere in EUR
obere Knock-Out Barriere
finaler Bewertungstag
E.On HX0U6F 3,22 8,50 11,50 13.06.2018
E.On
HW9KN9
6,76 7,50 10,00 13.06.2018

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 21.03.2018; 12:20 Uhr

Der maximale Rückzahlungsbetrag bei diesen Inline-Optionsscheinen liegt bei jeweils EUR 10. Wird eine der Barrieren tangiert verfällt das Papier jedoch wertlos. Informationen rund um die Funktionsweise von Inline-Optionsscheinen finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

Weitere Produkte auf die Aktie von E.On finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach ihr eigenes Hebelprodukt mit my.one direct. Infos dazu unter: www.onemarkets.de/myonedirect.

Wichtiger Hinweis:

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

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Der Beitrag E.On – geplanter Umbau schürt Fantasie! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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