Unicredit Kolumne

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Deutsche Lufthansa hebt ab!

08.01.2019

Die Aktie von Deutsche Lufthansa gewann in den vergangenen Tagen an Höhe. Katalysator war der jüngste Einbruch des Ölpreises. Aktuell notiert das Papier an einer wichtigen technischen Widerstandsmarke. Nach Angaben von Thomson Reuters ist ein großer Teil der Analysten mittelfristig optimistisch gestimmt.

Die Deutsche Lufthansa zählt zu den größten Fluggesellschaften der Welt. Neben der Kranich-Airline fliegen unter anderem Eurowings, Austria Airlines, Air Dolomiti und Swiss Air unter dem Dach der Lufthansa Group. In den ersten elf Monaten 2018 flogen mehr als 132 Millionen Passagiere mit Airlines der Deutschen Lufthansa Gruppe ab. Ein Plus gegenüber dem Vorjahr von mehr als zehn Prozent. Gleichzeitig stieg die Auslastung auf knapp 82 Prozent. Das Passagegeschäft fliegt bei weitem den größten Teil des Gewinns ein. Das Wartungsgeschäft Lufthansa Technik und das Cateringgeschäft von LSG Sky Chefs steuerten in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 nur 16 Prozent zum Ergebnis vor Steuern bei.

Frei von Turbulenzen war das Geschäft bei Deutsche Lufthansa im Jahr 2018 jedoch nicht. Abzulesen war dies am Kurseinbruch der Aktie von zeitweise 45 Prozent. So drückten 2018 vor allem Streiks, Flugausfälle und der steigende Ölpreis sowie die Integration von Teilen der einstigen Air Berlin in Eurowings das Ergebnis. In diesem Zusammenhang wurden im vergangenen Herbst die Wachstumsziele für 2019 gesenkt.

Mit einem KGV von 4,8 und einer Dividendenrendite von 4,6 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) ist das Papier nach Einschätzung vieler Analysten aktuell moderat bewertet. Zudem verfügt die Airline über eine starke Marktposition und eine solide Bilanz. Die Low-Cost-Airline Eurowings soll derweil in den kommenden Jahren für Wachstum sorgen. Gleichzeitig werden für die Catering-Tochter LSG Sky Chefs aktuell verschiedene Optionen geprüft. So ist ein Verkauf ebenso möglich wie eine Fusion mit einem Konkurrenten. Maßgeblichen Einfluss auf den Aktienkurs wird jedoch weiterhin der Ölpreis haben. Ein hoher Ölpreis wirkt entsprechend auf die Treibstoffkosten und könnte den Aktienkurs wieder nach unten drücken.

Charttechnischer Ausblick: Deutsche Lufthansa

Widerstandsmarken: 20,00/21,90 EUR

Unterstützungsmarken: 17,30/18,80 EUR

Die Aktie der Deutschen Lufthansa verlor 2018 deutlich an Wert und stabilisierte sich zum Jahreswechsel im Bereich von EUR 20. Gelingt der Ausbruch über EUR 20 besteht die Chance, dass die Aktie weiter an Höhe gewinnt. Die nächste Hürde liegt bei EUR 21,90. Unterstützung findet das Papier bei EUR 18,80. Die Bären dürften frühestens unterhalb dieser Marke das Steuer übernehmen.

Deutsche Lufthansa in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 26.02.2018- 08.01.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Deutsche Lufthansa in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 09.01.2014 – 08.01.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: onemarkets.tradingdesk.de

Investmentmöglichkeiten

Bonus Cap-Zertifikate auf die Aktie von Deutsche Lufthansa für Spekulationen, dass sich die Aktie seitwärts oder moderat aufwärts bzw. abwärts bewegt

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Barriere in EUR Cap in EUR Finaler Bewertungstag
Deutsche Lufthansa HX6H2K 33,92 17,00 55,00 20.09.2019
Deutsche Lufthansa HX32MD 16,49 16,00 17,50 20.09.2019

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 08.01.2019; 13:17 Uhr

Tradingmöglichkeiten

Inline-Optionsscheine auf die Aktie von Deutsche Lufthansa für Spekulationen, dass sich die Aktie seitwärts bewegt

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Untere Barriere in EUR Obere Barriere in EUR Finaler Bewertungstag
Deutsche Lufthansa HX5NSG 2,14 18,00 24,00 19.06.2019
Deutsche Lufthansa HX4FSQ 5,11 16,00 25,00 19.06.2019

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 08.01.2019; 13:20 Uhr

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Der Beitrag Deutsche Lufthansa hebt ab! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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