Unicredit Kolumne

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Wochenausblick: Ausbreitung des Coronavirus führt zu Panik an den Börsen!

28.02.2020
Für die Aktienmärkte geht eine katastrophale Woche zu Ende. Der Dow® verzeichnete am Donnerstag den größten Punkteverlust seiner Geschichte. Der S&P 500 ist innerhalb von nur sechs Tagen von einem Rekordhoch in eine Korrektur (Minus von mindestens 10 Prozent gegenüber dem Hoch) gestürzt. Der DAX® hat innerhalb von einer Woche mehr als 12 Prozent verloren.
Am Anleihemarkt fielen die Renditen im Wochenvergleich deutlich. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen fiel auf minus 0,61 Prozent (Vorwoche: minus 0,44 Prozent) und die Rendite vergleichbarer US-Papiere auf 1,15 Prozent (Vorwoche: 1,49 Prozent). Gold konnte seinem Ruf als „sicherer Hafen“ hingegen nicht gerecht werden und fiel auf Wochensicht deutlich zurück. Auch andere Edelmetalle präsentierten sich zuletzt deutlich schwächer. Der konjunktursensible Ölpreis stürzte zusammen mit den Aktienmärkten ab. Brent Crude Oil verbilligte sich um rund 15 Prozent.

Unternehmen im Fokus

Unternehmensspezifische Nachrichten spielten in der zurückliegenden Woche kaum eine Rolle. So gab es am deutschen Aktienmarkt in der vergangenen Woche auch fast nur Verlierer. Einzig die Aktie von Teamviewer konnte im HDAX® auf Wochensicht zulegen, in der Hoffnung, dass die Software des Unternehmens gefragter sein könnte, wenn Arbeitnehmer vermehrt von den eigenen vier Wänden aus arbeiten und nicht mehr täglich ins Büro kommen.
Schlusslicht auf Wochensicht mit einem Verlust von mehr als 20 Prozent waren die Aktien der Lufthansa. Die Kranich-Airline dürfte besonders unter dem Coronavirus leiden. Ähnlich unbeliebt bei den Anlegern waren die Aktien der Commerzbank sowie des Ticketvermarkters CTS Eventim.
In der kommenden Woche melden unter anderem Allianz, Beiersdorf, Continental, HelloFresh, Henkel, Hugo Boss, Merck, Rheinmetall und Vonovia Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsquartal.

Wichtige Termine

  • Deutschland – Auftragseingang Industrie Januar
  • Deutschland – Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
  • Deutschland – Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
  • Eurozone – Arbeitslosenquote Januar
  • Eurozone – Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung) y/y
  • Eurozone – Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
  • Eurozone – Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
  • USA – ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
  • USA – Auftragseingang Industrie Januar
  • USA – Arbeitsmarktdaten Februar

    Charttechnischer Ausblick

    Widerstandsmarken: 12.008/12.200/12.368/12.450/12.480

    Unterstützungsmarken: 11.730/11.620/11.549/11.300 Punkte

    Der DAX® eröffnete heute mit einem weiteren Downgap, das zunächst ebenfalls verkauft wurde. Im Handelsverlauf sah man aber auch, dass die Käufer gewillt waren, den Index zu stabilisieren. Mit einem Schlusskurs von 11.890 Punkten beendete der Index den Handel deutlich über dem Tagestief.

    Die Ausgangslage für die kommende Handelswoche ist hochspannend. Die Freitags-Tageskerze für sich genommen macht eine technische Gegenbewgeung möglich. Hierfür müsste der Index aber auch das Hoch bei 12.008 Punkten überwinden. Ein Ziel könnte in diesem Fall bei 12.200 Punkten liegen. Ebenfall als Widerstände in der kommenden Handelswoche fungieren 12.368 und 12.450 Punkte. Als massive Hürde muss der Bereich um 12.600 Punkte angesehen werden.

    Unterhalb von 11.730 Punkten wären dagegen weitere Abgaben in Richtung 11.620 bis 11.549 Punkte zu erwarten. Wiederum darunter ist der DAX® um 11.300 Punkte sehr gut unterstützt. Spätestens dort sollte eine ausgeprägte Gegenbewegung im Index möglich sein.

    DAX® in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

    Betrachtungszeitraum: 27.11.2019 – 28.02.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants

    DAX® in Punkten; Monatschart (1 Kerze = 1 Monat)

     
    Betrachtungszeitraum: 01.02.2015 – 28.02.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants

    Inline-Optionsscheine auf den DAX®

    BasiswertWKNVerkaufspreis in EuroUntere Knock-out Barriere in Pkt.Obere Knock-out Barriere in Pkt.Finaler Bewertungstag
    DAX®HX8AHK7,969.40014.20018.06.2020
    DAX®HX8AHU7,989.60014.40018.06.2020

    Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.02.2020; 17:55 Uhr

    Informationen rund um die Funktionsweise von Inline-Optionsscheinen und zahlreichen anderen Produkten finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

    NEU: Holen Sie sich einen Großteil ihrer Handelskosten zurück! Order wie gewohnt über Ihren Broker oder Ihre Bank aufgeben. Cashback über die kostenlose „Cashbuzz“ App aktivieren. Gutschrift von bis zu 50 Euro, pro Trade ab 1.000 Euro, erfolgt in wenigen Tagen – bis zu maximal 1.000 Euro pro Monat. Weitere Infos unter: www.onemarkets.de/cashback

    Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

    Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

    Funktionsweisen der HVB Produkte

    Der Beitrag Wochenausblick: Ausbreitung des Coronavirus führt zu Panik an den Börsen! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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