Unicredit Kolumne

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Fresenius – Gesundheitskonzern zeigt sich extrem fit!

11.03.2015

Hallo liebe Blog-Leser,

der DAX® startet fester in den Handel und steigt über 11.600 Punkte. Besonders stark zeigt sich einmal mehr die Aktie von Fresenius & Co KGaA.

Dabei  fristet eigentlich ein recht bedauernswertes Dasein. Als Gesundheitskonzern ist es in einer weltweiten Boombranche tätig. Wer jedoch an Gesundheit denkt, hat entweder Sportartikelhersteller wie Adidas und Nike oder Pharmakonzerne wie Bayer im Kopf. Das zeigt der Blick auf die Börsenumsätze. Dabei zählen die Aktien von Fresenius SE & Co KGaA sowie vom Tochterkonzern Fresenius Medical Care zu den drei stärksten DAX®-Werten der vergangenen zwölf Monate! Eigenen Angaben zufolge entwickelte sich die Aktie inklusive Dividenden in den zurückliegenden zehn Geschäftsjahren rund doppelt so stark wie der DAX®. Zugegeben, historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

„Wir hatten in den vergangenen zehn Jahren in keinem Jahr Umsatz- oder Ergebnisrückgänge zu verkraften. Es würde mich sehr erstaunen, wenn sich daran etwas ändern sollte. Unser langfristiger Wachstumspfad ist intakt. Unser Markt ist defensiv, weil der Bedarf an unseren Produkten weltweit weitgehend unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung wächst. Das liegt an den alternden Bevölkerungen in den Industrieländern und deren wachsenden Qualitätsanforderungen an die medizinische Versorgung sowie dem großen Nachholbedarf in den Schwellenländern,“gab sich Konzenchef Ulf Schneider Ende Januar gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

Die Wachstumsstory

Den größten Teil des Umsatzes steuert die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) bei. FMC zählt zu den weltweit größten Betreibern von Dialysezentren und Herstellern von Dialyseprodukten. Zwei Drittel des Umsatzes wird dabei in den USA erwirtschaftet. Damit profitiert das Unternehmen derzeit besonders vom starken Dollar.

Ende 2014 gab das Management von FMC das Ziel aus, den Umsatz bis 2020 auf 28 Milliarden nahezu zu verdoppeln. Dabei plant das Unternehmen zum einen eine umfassendere Patientenbetreuung Zum anderen setzt der Konzern künftig verstärkt auf medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse. Dazu hat FMC vergangenes Jahr unter anderem den Betreiber von Herzkatheterlaboren National Cardiovascular Partners und das Netzwerk von Krankenhausärzten Sound Patients Physicans übernommen. Mit dieser Diversifizierung mindert FMC die hohe Abhängigkeit von den staatlichen Zuschüssen für Dialysepatienten. Diese wurden 2015 gesenkt und stehen für 2017 wieder auf dem Prüfstand.

Der Turnaround

Fresenius Kabi produziert in erster Linie Medikamente und Medizinprodukte zur Infusion, Transfusion und klinischen Ernährung. In dieser Sparte drückten zuletzt die starke Konkurrenz und eine Produktionssperre der US-Gesundheitsbehörde FDA auf den Gewinn. Die Sperre ist zwar aufgehoben. Dennoch ist das Management bezüglich des US-Wachstums noch vorsichtig. Deutlich bessere Wachstumschancen sieht der Konzern in Europa und vor allem in Schwellenländer. In den Emerging Markets werden gerade einmal 29 Prozent des Kabi-Umsatzes generiert. Mittelfristig setzt Fresenius zudem auf neue Produkte. Eigenen Angaben zufolge hat Fresenius rund 120 Produkte in der Entwicklung. Neben den Fokus auf Wachstumspotenziale soll weiter an der Kostenschraube gedreht werden, um die Margen zu steigern.

Im vergangenen Jahr hat Fresenius über die Tochter Fresenius Helios 43 Kliniken von Rhön Klinikum übernommen. Damit verwaltete der Konzern Ende 2014 110 Kliniken. Durch die Integration der neuen Kliniken sollen Synergieeffekte erzielt und damit die EBIT-Marge von 8,8 Prozent im Jahr 2014 auf mittelfristig 12 bis 15 Prozent gesteigert werden.

Sowohl bei FMC als auch bei den beiden Töchtern Helios und Kabi sieht Schneider den Konzern auf Kurs. Die Anleger quittierten die Entwicklung bereits mit einem deutlichen Kursanstieg. Bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für 2014 Ende Februar gab Konzernchef Schneider eine erste Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz zwischen 7 und 10 Prozent und der Nettogewinn um 9 bis 12 Prozent zulegen. Die Analysten von Kepler Cheuvreux rechnen damit, dass diese Ziele erreicht werden können. Allerdings ist viel Fantasie bereits in den Kursen enthalten. Daher stufen sie die Aktie aktuell nur mit “haltenswert” ein. Selbst Rücksetzer scheinen nach der jüngsten Rallye nicht ausgeschlossen. Schließlich weist der Konzern hohe Schulden auf.

Chartausblick: Fresenius

Widerstandsmarke: 57 EUR

Unterstützungslinie: 46,65/51,30 EUR

Seit Jahren kennt die Aktie nur eine Richtung. Aufwärts. Nach dem Rücksetzer auf die 50%-Retracementlinie auf  EUR 46,65 Mitte Februar 2015 drehte die Aktie wieder nach oben. Vergangene Woche wurde das Januarhoch überwunden. Damit hat die Aktie nun Luft bis zur 161,8%-Retracementlinie bei rund EUR 57.

Ein größerer Rücksetzer erfolgt frühstens bei Unterschreiten der Unterstützung bei EUR 51,26

 

Fresenius (Vz.) im Tageschart: 1 Kerze = 1 Tag (log. Kerzenchartdarstellung)

20150311_Fresenius_short

Betrachtungszeitraum: 6.10.2014 – 11.3.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verläßlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

 

Fresenius (Vz.) im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

20150311_Fresenius_long

Betrachtungszeitraum: 13.3.2008 – 11.3.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

 

Investmentmöglichkeiten

 

Turbo Bull auf Fresenius SE & CO KGaA für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie.

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis/Knock-Out-Barriere in EUR Hebel finaler Bewertungstag
Fresenius HY6U7Q 1,09 42,00 5,20 17.6.2015
Fresenius HY7NQH 0,61 47,00 10,03 17.6.2015

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 11.3.2015; 10:04 Uhr

 

Turbo Bear auf  Fresenius SE & CO KGaA für eine Spekulation auf einen Kursverlust der Aktie.

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreisin/Knock-Out-Barriere EUR Hebel finaler Bewertungstag
Fresenius HY6J9X 0,95 62,00 5,30 17.6.2015
Fresenius HY6E6N 0,44 57,00 10,82 17.6.2015

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 11.3.2015; 10:05 Uhr

 

Weitere Produkte auf Fresenius SE & CO KGaA und andere Basiswerte finden Sie unter: www.onemarkets.de

 

Produkt-Funktionsweisen

Die Informationen in dieser Werbemitteilung erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen

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