Unicredit Kolumne

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Deutsche Bank – Zahlen überzeugen. Roßkur steht bevor!

30.07.2015

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Hallo liebe Blog-Leser,

„Die Deutsche Bank verdreifacht Gewinn“ titelt finanzen.net heute auf der Internetplattform. Dem Beitrag zufolge sorgten ein starkes operatives Geschäft im Investmentbanking um in der Vermögensverwaltung und niedrigere Steuerausgaben für den Ergebnissprung. Co-Vorstandschef John Cryan stellt die Mitarbeiter dennoch auf harte Einschnitte ein. Schließlich lag das Rendite auf das durchschnittlliche Eigenkapital bei gerade einmal 3,8 Prozent. Einst waren zehn Prozent angepeilt.

„Auf diesem Niveau sind unsere Kosten einfach inakzeptabel,“ schrieb Cryan in einer e-mail an die Mitarbeiter. Einer Meldung auf Thomson Reuters zufolge stehen alle Geschäftsfelder auf dem Prüfstand. Konkrete Pläne waren noch nicht zu vernehmen. Details zur „Strategie 2020“ der neue Co-Chef erst für Oktober in Aussicht gestellt. Eines scheint allerdings jetzt schon klar. Er muss die Rechtstreitigkeiten in den Griff bekommen. Sie kosten Millionen Euro und schadet dem Ruf des Bankhauses. Zudem muss er die Kosten senken.

Der Bank steht also eine Roßkur bevor. Mit dem Verkauf der Postbank verkleinert sich das Privatkundengeschäft zwar. Dennoch generieren die Filialen angesichts der niedrigen Zinsen Millionen. Das Investmentbanking zeigte zwar im zweiten Quartal ein gutes Ergebnis. Allerdings ist es äußerst volatil. Tausende Mitarbeiter könnten von Stellenstreichungen betroffen sein. Im zweiten Halbjahr könnte es zu drastischen Maßnahmen kommen. Diese kosten zunächst Geld. Das heißt: Die (Zwischen-) Bilanzen für Q3 und Q4 könnten durch Rückstellungen für Restrukturierungen belastet werden. Einem Bericht auf Börse online zufolge rechnen einige Investoren sogar mit einer weiteren Kapitalerhöhung.

Dem Kursverlauf der vergangenen Wochen zu urteilen, sind viele Anleger und Analysten zuversichtlich, dass Cryan die Deutsche Bank wieder auf Kurs bringt. Dennoch können natürlich Hiobsbotschaften und ein schwacher Gesamtmarkt die Aktie wieder unter Druck setzen.

Chartausblick: Deutsche Bank

  • Widerstandsmarke: 32/33,30 EUR
  • Unterstützungslinie: 28,60/29,40 EUR

Langfristig bildet die Aktie der Deutschen Bank ein abfallendes Dreieck. Kurzfristig scheint die jüngste Konsolidierung abgeschlossen zu sein. Mit dem Ausbruch über den Kreuzwiderstand bei EUR 28,60 (50-Tage-EMA-, 200-Tage-EMA-Durchschnittslinie sowie 50%-Retracementlinie) überwunden wurde, bekam die Aktie einen ordentlichen Schub.

Die nächste Hürde liegt im Bereich des langfristigen Abwärtstrends bei rund EUR 32 bzw. auf Höhe des Aprilhochs bei 33,30. Bei einem Rücksetzer unter EUR 29,60 ist Vorsicht geboten. In diesem Fall könnte die Aktie möglicherweise auf EUR 28,60 bzw. 27,50 zurückfallen.

Deutsche Bank in EUR im Tageschart: 1 Kerze = 1 Tag (log. Kerzenchartdarstellung)

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Betrachtungszeitraum: 18.11.2014 – 30.7.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Deutsche Bank in EUR im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

20150730_DB_long

Betrachtungszeitraum: 30.7.2008 – 30.7.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeit

HVB Bonus Cap-Zertifikat auf die Aktie von Deutsche Bank

Basiswert Deutsche Bank
WKN HU0JFU
Briefkurs 33,41
Kurs des Basiswertes EUR 31,05
Barriere EUR 26,00
Bonuslevel/Cap EUR 36,00
letzter Bewertungstag 16.12.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 30.7.2015; 11:01 Uhr

Weitere Produkte auf Deutsche Bank und andere Basiswerte finden Sie unter: www.onemarkets.de

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

Der Beitrag Deutsche Bank – Zahlen überzeugen. Roßkur steht bevor! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

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