Unicredit Kolumne

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Wochenausblick: Märkte beruhigen sich – US-Zinswende vor dem Aus?

28.08.2015

 Hallo liebe Blog-Leser,

eine der wohl aufregendsten Börsenwochen der jüngsten Vergangenheit ging am Freitag so zu Ende, wie sie begonnen hat: Mit Kursverlusten am deutschen Aktienmarkt. Allerdings hielt sich das Minus am Freitag in engen Grenzen. Die Erholung in der Wochenmitte fiel außerdem so kräftig aus, dass der DAX trotz des Crashs am Montag auf Wochensicht sogar deutlich zulegen konnte. An den chinesischen Börsen zeichnet sich immer deutlicher eine Stabilisierung ab. Am Freitag legte der Shanghai Composite um rund fünf Prozent zu. Die jüngsten Versuche von Regierung und Notenbank zur Stützung der Märkte zeigen Wirkung.

Dagegen bleibt die Unsicherheit in Bezug auf die künftige Geldpolitik der US-Notenbank groß. Auch nach dem jüngsten Crash an den Aktienmärkten ist eine Leitzinserhöhung im September offenbar nicht vom Tisch, wie Äußerungen von James Bullard, Präsident der regionalen Federeal Reserve Bank von St. Louis, belegen. Der Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Narayana Kocherlakota, befürwortet hingegen eine Verschiebung der Zinswende.

Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten blieben ohne große Überraschungen. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August allerdings unerwartet aufgehellt, wie die EU-Kommission am Freitag mitteilte. In der europäischen Realwirtschaft ist die Krise also noch nicht angekommen.

In der kommenden Börsenwoche stehen mit dem EZB-Zinsentscheid und den US-Arbeitsmarktdaten für August wichtige Termine auf dem Programm.

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Unternehmen im Fokus

Die Postbank bereitet sich auf die Abspaltung von der Konzernmutter Deutsche Bank vor. In einem ersten Schritt sollen die verbliebenen Minderheitsaktionäre gegen eine Barabfindung aus der Gesellschaft gedrängt werden. Im kommenden Jahr wird dann ein neuer Börsengang angestrebt. Die Deutsche Bank hatte die Postbank während der Finanzkrise übernommen.

Der bekannte US-Investor Carl Icahn hat sich mit 8,5 Prozent am Bergbaukonzern Freeport-McMoran beteiligt. Die Aktien von Freeport legen am Freitag um rund acht Prozent zu.

 

Technisch spannend:

  • Deutsche Börse stieg in dieser Woche seit dem Tief bei EUR 70,86 bis an die EUR 80,00-Marke. Darüber könnte der Gegenschlag der Käufer bis EUR 85,00 führen.
  • Henkel können sich im Gegensatz zu vielen anderen Aktien kaum vom Ausverkaufstief bei EUR 88,57 lösen. Misslingt ein Anstieg über EUR 95,00, dürfte ein Einbruch an dieses Tief folgen.
  • Intel attackieren den kurzfristigen Abwärtstrend auf Höhe von USD 29,00. Darüber könnte die Erholung bis USD 32,00 fortgesetzt werden.

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter: tradingdesk.onemarkets.de.

Wichtige Termine

  • 31.8. Deutschland – Einzelhandelsumsatz Juli (real)
  • 31.8. EU – Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
  • 01.09. Deutschland – Arbeitslosenzahl August (saisonbereinigt)
  • 01.09. USA – ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
  • 02.09. USA – ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar August
  • 03.09. EU – EZB-Zinsentscheid
  • 04.09. Deutschland – Auftragseingang Industrie Juli

 Charttechnischer Ausblick: DAX®

  • Widerstandsmarken:  10.400/ 10.535 /10.625/ 10.670 Punkte
  • Unterstützungsmarken: 9.850/9.930/10.055/10.093Punkte

Der DAX® beendet eine dramatische Woche versöhnlich: Nach dem Einbruch bis an die 9.300 Punkte-Marke startete direkt eine Erholung, die sich im Wochenverlauf zu einem steilen Gegentrend auswuchs und den Index wieder an die 10.400 Punkte-Marke beförderte. Die heutige, marginale Korrektur gefährdet den Anstieg nicht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Index nach der Gegenbewegung über 10.400 Punkte ausbrechen kann und die charttechnische Zielmarke bei 10.670 Punkten ansteuert. Der Abwärtstrend seit dem 11.08. ist dennoch weiter intakt und damit Vorsicht geboten. Denn erst bei einem Anstieg über 10.800 Punkte wäre die Gefahr eines weiteren drastischen Einbruchs gebannt und eine Kaufwelle bis 11.290 Punkte zu erwarten. Setzt der DAX® dagegen wieder unter die wichtige Unterstützung bei 10.093 Punkten zurück, würde eine Abwärtswelle bis 9.600 Punkte führen.

DAX® in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

dax hvb 1

Betrachtungszeitraum: 02.3.2015 – 28.8.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

dax hvb 2

 

Betrachtungszeitraum: 23.8.2010 – 28.8.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: Guidants.com

Investmentmöglichkeiten

Turbo Bull auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Anstieg des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis/Knock Out in Pkt. Hebel Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU0GW2 15,86 8.725 6,74 16.12.2015
DAX® Index HU0EJ9 11,14 9.200 9,71 16.12.2015
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.8.2015; 17:43Uhr

Turbo Bear auf DAX® Index für eine Spekulation auf einen Kursverlust des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis/Knock Out in Pkt. Hebel Finaler Bewertungstag
DAX® Index HU0F10 18,00 12.075 5,55 16.12.2015
DAX® Index HU0Q70 11,50 11.420 8,54 30.9.2015
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.8.2015; 17:44 Uhr

Weitere Produkte auf den DAX® finden Sie unter: www.onemarkets.de/DAX

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte.

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