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Fraport will sich Dividenden-fit machen

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Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wird es jetzt aktientechnisch spannend. Beflügelt von starken Q3-Zahlen Anfang November hat sich die Aktie inzwischen an die Widerstandszone im Bereich von 54 Euro heranarbeiten können. Wobei die jüngsten Aussagen des Unternehmens mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr bis hin zu 2025 weitere Aufwärtsimpulse geben könnten.

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So hatte Fraport schon in Aussicht gestellt, dass man bei der bisherigen Guidance sowohl für den operativen Gewinn auf Basis EBITDA wie auch beim Nettoergebnis eher am oberen Ende landen könnte. Für das EBITDA werden 1,04 bis 1,2 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Damit könnte man im besten Fall das Vor-Corona-Ergebnis von 2019 mit damals 1,18 Mrd. Euro egalisieren und vielleicht sogar leicht übertreffen. Beim Nettoergebnis liegt die Prognose derzeit zwischen 300 und 420 Mio. Euro. In 2019, das von Fraport gern als Referenzjahr für die wieder deutlich verbesserte operative Lage herangezogen wird, verdiente man rund 454 Mio. Euro.

Für nächstes und übernächstes Jahr stehen dabei noch einige große Projekte auf dem Plan. So einerseits die Fertigstellung des Terminals drei am Frankfurter Flughafen. Hier hat man inzwischen mit der Vermarktung der Einzelhandels- und Erholungs-Flächen begonnen. Ebenfalls im nächsten Jahr könnte es auch am Lima Airport weitergehen. Dort soll das neue Terminal womöglich schon im Dezember 2024 fertiggestellt werden statt wie bislang prognostiziert Anfang 2025. Fraport machte allerdings gerade auch deutlich, dass man über diese Projekte hinaus keine großen neuen finanziellen Projekte, insbesondere Übernahmen, in Angriff nehmen wolle. Vielmehr will der Vorstand das Unternehmen wieder fit machen für Dividendenzahlungen, die nach jetzigem Plan in 2025 wieder aufgenommen werden könnten, wenn alles nach Wunsch verläuft.

Das sollte die Aktie letztlich weiter stützen, zumal die Gewinnbewertung mit einem KGV von rund 11 für nächstes Jahr noch moderat ist. Anleger, die bereits investiert sind, sollten es bleiben. Alle anderen könnten mit Stop-Buy auf einen Ausbruch durch die skizzierte Widerstandszone spekulieren (aktien-global.de, 30.11.2023, 15:10).

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