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B+S Banksysteme: Erneute Enttäuschung in Q3

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Nach Darstellung von SMC-Research habe die B+S Banksysteme AG den positiven Trend des zweiten Quartals in den Monaten Januar bis März nicht fortsetzen können und habe deutlich rückläufige Erlöse sowie ein negatives Ergebnis verzeichnet. SMC-Analyst Adam Jakubowski hat deswegen seine Schätzungen und sein Kursziel reduziert.

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B+S Banksysteme habe für das dritte Quartal enttäuschende Zahlen vorgelegt. Der Umsatz habe sich im Vorjahresvergleich um 12 Prozent reduziert, das EBITDA um zwei Drittel und das EBIT seit ins Minus gerutscht. Der Aufwärtstrend der Herbstmonate habe sich damit nicht fortgesetzt, in Summe der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2022/23 stehen somit nach Darstellung von SMC-Research ein Umsatzrückgang um 9 Prozent auf 7,5 Mio. Euro, ein EBITDA-Rückgang um 40 Prozent auf 0,9 Mio. Euro und ein EBIT-Verlust von -0,1 Mio. Euro in den Büchern. Das sei umso enttäuschender, als B+S immer wieder von einer soliden Nachfrage und von vielversprechenden Aufträgen berichte, vor allem im Hinblick auf die Salzburger Kerngesellschaft spreche das Unternehmen auch von einer hohen Auslastung und guten Geschäftslage.

Ein Grund für die Schwäche sei der ausbleibende Umsatzbeitrag der aus Konzernsicht zuletzt hochdefizitären Tochter Bajtvorks Makedonia gewesen, die deswegen im Februar veräußert worden sei. Hieraus dürfte ab dem vierten Quartal eine deutliche Ergebnisverbesserung resultieren, so SMC-Research.

Diese sollte nach Einschätzung der Analysten maßgeblich dazu beitragen, dass der Turnaround im laufenden vierten Quartal gelinge und dass im Gesamtjahr doch noch ein positives Ergebnis ausgewiesen werde.  Verglichen mit den Zielen, die sich B+S ursprünglich für das Jahr gesetzt gehabt hatte (E-BIT-Anstieg von 0,4 Mio. Euro im Vorjahr in den unteren siebenstelligen Bereich), sei das dennoch enttäuschend.

Das spiegele sich auch in den Schätzungen der Analysten wider, die erneut revidiert worden seien. Hieraus habe sich auch eine neue Absenkung des Kursziels von 3,60 auf 3,20 Euro ergeben. Darüber hinaus habe man in Reaktion auf die Häufigkeit und das Ausmaß der Schätzanpassungen, zu denen man sich zuletzt veranlasst gesehen habe, die Einstufung des Schätzrisikos von zuvor vier auf fünf Punkte erhöht, was in dem Urteilsschema von SMC-Research mit der Änderung des Urteils von zuvor „Buy“ auf „Speculative Buy“ einhergehe.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 22.05.2023 um 11:20 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 22.05.2023 um 10:55 Uhr fertiggestellt und am 22.05.2023 um 11:10 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-22-SMC-Comment-BS-Banksystme_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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