Shop Apotheke Europe: Organisches Wachstum im Fokus

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Von den Höchstkursen des Sommers 2018 ist Shop Apotheke Europe aktuell weit entfernt. Neben den jüngsten Kapitalmaßnahmen und der Tatsache, dass es nun länger als geplant bis zum Breakeven auf EBITDA-Basis dauern wird, meldet sich auch die Politik wieder zu Wort: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Rabatte auf rezeptpflichtige Arzneien verbieten. Nachdem im Vorjahr bereits das drohende Versandverbot dieser Medikamente gekippt wurde, scheint auch der aktuelle Vorstoß überhastet – zumal der Europäischen Gerichtshof auf Seiten der Online-Apotheken steht. Knickt Spahn ein, würde das der Aktie einen Schub geben.

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Der Rückzieher von Spahn beim Versandverbot rezeptpflichtiger Arzneien hat den kräftigen Umsatzsprung um über 90 % auf 539,7 Mio. Euro (GJ 2017: 284,0 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2018 (per 31.12.) zusätzlich begünstigt. Mit unserer Umsatzschätzung am unteren Ende der im August 2018 auf 540 bis 570 Mio. Euro angehobenen Range lagen wir goldrichtig, waren ergebnisseitig aber noch zu optimistisch. So reduzierte sich das EBITDA auf -15,6 Mio. Euro (GJ 2017: -12,1 Mio. Euro) und das Ergebnis je Aktie sank weiter auf -2,79 Euro (GJ 2017: -2,25 Euro).

Trotz der verkündeten Konzentration auf organisches Wachstum soll gemäß Unternehmensangaben der Umsatz 2019 auf rund 700 Mio. Euro steigen. Die EBITDA-Marge vor administrativen Kosten wird wie im Vorjahr mit -2,2 % beziffert. Das bedeutet aber auch, dass das EBITDA-Minus nochmals zunimmt und der Schritt zum geplanten Break-even auf EBITDA-Basis 2020 noch ein Stückchen größer wird. Ein Fragezeichen setzen wir zudem hinter...

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