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SAP: Geduld gefragt

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Der Absturz der SAP-Aktie hat heute einmonatiges Jubiläum. Damals fiel der Software-Spezialist von rund 124,50 Euro auf zeitweise 97,50 Euro. In den Folgetagen wurde sogar ein Tief von 89,93 Euro erreicht.

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Seitdem beschäftigt die Anleger die Frage, ob der Cloud-Spezialist wieder aus dieser Talsohle herauskommen kann und wenn ja, in welchem Zeitraum. Erste Erholungsansätze hatten hier sicherlich Optimismus geschürt, waren in den letzten Handelstagen allerdings dann wieder enttäuscht worden, weil einige Investoren schon wieder Gewinne mitnahmen.

Was allerdings nicht verwunderlich scheint: Denn nach solchen Abstürzen braucht eine Aktie immer etwas Zeit, um einen belastbaren Boden auszubilden. Hier ist also durchaus Geduld gefragt. Dass SAP durchaus gute Chancen hat, aus dieser Talsohle wieder herauszukommen, lässt sich allerdings an zwei Aspekten festmachen.

Einerseits nutzen die Großaktionäre beim Walldorfer Konzern die Schwäche dafür, aufzustocken. So hatte SAP-Gründer Hasso Plattner bereits weitere rund 300 Millionen Euro ins Unternehmen gesteckt. Nun wurde bekannt, dass auch der amerikanische Investor BlackRock nachgekauft habe. Zwar hat er nur um 0,01 % auf nun 5,01 % aufgestockt. Aber hier geht es wohl mehr um die Signalwirkung als um den Umfang.

Und ein zweiter Aspekt sollte nicht vergessen werden: Denn der Auslöser des Kursrutsches basierte auf doch sehr kurzfristigen Erwartungen der Börse, die das langfristige Konzept bei SAP und seiner Cloud-Strategie entweder nicht sehen konnte oder wollte. Das wird sich in den nächsten Monaten aber möglicherweise wieder ändern, wenn SAP operative Fortschritte vorweisen kann.

Fazit: Auch wenn es am Boden etwas holprig ist, so bleibt die Turnaround-Perspektive bei SAP weiterhin bestehen. Dabei steht außer Frage, dass der Konzern nach wie vor beim Wachstumsthema Cloud bestens positioniert ist und damit auch über entsprechend starke langfristige Wachstumsperspektiven verfügt.

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