Hawesko Holding: Mittelfristige Perspektiven bleiben positiv - Halten

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Die vorläufigen Zahlen für 2013 von Hawesko lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen von GSC Research. Die Geschäftsbelebung bei der Tochter Château Classic ist indes auch im Schlussquartal ausgeblieben, weswegen der Bereich nun aufgegeben wird. Für 2014 reduzieren die Analysten daher ihre Umsatzschätzung, erwarten aber einen deutlichen Gewinnanstieg.

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Nach vorläufigen Zahlen erwirtschaftete Hawesko mit 465,5 Mio. Euro einen Umsatzanstieg von 4,3 Prozent. Damit setzte der Weinhändler aus Sicht von GSC Research den positiven Umsatztrend der letzten Jahre fort, blieb aber leicht hinter der Schätzung des Researchhauses, die bei 470 Mio. Euro lag. Trotz des höheren Umsatzes blieb das EBIT nach Angaben der Analysten mit 22,5 Mio. Euro hinter dem adjustierten Vorjahreswert von 25,6 Mio. Euro zurück. Dies sei der unerfreulichen Entwicklung bei der Tochter Château Classic geschuldet.

Da die erhoffte Belebung bei der Nachfrage nach absoluten Spitzenweinen bei der französischen Tochtergesellschaft auch 2013 ausgeblieben sei, habe die Hawesko Holding AG nun konsequent die Reißleine gezogen. Das äußerst volatile Geschäft werde nicht mehr fortgeführt, zumal auch auf mittlere Sicht keine kräftige Erholung zu erwarten sei.

Hawesko Holding
Hawesko Holding Chart
Kursanbieter: L&S RT

Nach Angaben des Researchhauses führte das im abgelaufenen Jahr zwar zu Belastungen, jedoch ermögliche die Aufgabe dieser Aktivitäten einen unbelasteten Start in das angelaufene Geschäftsjahr 2014.

Aus den sonstigen Konzernbereichen sind nach Angaben von GSC Research überwiegend positive Nachrichten zu vernehmen. Auftretende Ergebnisbelastungen seien hier den wichtigen Zukunftsinvestitionen geschuldet, die aber mittel- bis langfristig ihre Rendite abwerfen würden. Eine große Rolle spielt künftig dabei das Onlinegeschäft, auch die Auslandsaktivitäten werden ausgebaut.

Für 2014 erwartet GSC Reserach nach der Aufgabe von Château Classic jetzt einen Umsatz von 473,4 (bisher 491,4) Mio. Euro, das EBIT und der Gewinn je Aktie sollen auf 27,7 Mio. Euro und 1,99 Euro kräftig ansteigen.

Der Weinhändler verfügt aus Sicht des Researchhauses nach wie vor über hervorragende Langfristperspektiven und dementsprechend auch die Hawesko-Aktie. Das Kursziel belässt GSC Research unverändert bei 44 Euro, das Rating bleibt „Halten“. Auf mittlere Sicht seien aber Kurse um 50 Euro möglich, wenn die Auslandsexpansion weiter planmäßig voranschreitet und sich die gute Positionierung im bedeutsamer werdenden Onlinegeschäft auszahlt.

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