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MS Industrie: EBIT-Sprung durch Sondererträge

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Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger von GBC hat die MS Industrie AG im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 (per 31.12.) wegen des Verkaufs des Powertrain-Segments einen erwarteten Umsatzrückgang erlitten, beim EBIT wegen eines Ertrags aus der Entkonsolidierung aber zugelegt. In der Folge reduzieren die Analysten ihr Kursziel, erneuern aber das positive Votum.

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Nach Analystenaussage sei der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 durch den Verkauf des Powertrain-Segments im April auf 124,42 Mio. Euro (HJ 2018: 140,32 Mio. Euro) gefallen. Das EBIT habe wiederum durch einen positiven Entkonsolidierungsertrag von 21,33 Mio. Euro sowie wegen eines positiven Effekts aus der erstmaligen IFRS 16-Anwendung über 0,30 Mio. Euro auf 23,05 Mio. Euro (HJ 2018: 5,75 Mio. Euro) zugelegt. Bereinigt um diese Effekte sei jedoch ein deutlicher Rückgang beim EBIT auf 1,42 Mio. Euro (HJ 2018: 5,75 Mio. Euro) ausgewiesen worden. Auch auf Gesamtjahresbasis 2019 werde die Gesellschaft laut GBC einen deutlichen Umsatzrückgang aufweisen. Neben den weggefallenen Erlösen in den USA wirke sich das aktuelle Marktumfeld ebenfalls belastend aus. So seien beim Großkunden Daimler die Auftragseingänge in Europa in den ersten 6 Monaten 2019 um 14 Prozent gefallen. Dies könne das Unternehmen aber durch neue Aufträge auffangen. Demnach habe das Management die Umsatzprognose von 230 Mio. Euro für 2019 bestätigt.

Hier nehme das Analystenteam gegenüber seiner ursprünglichen Schätzung von 234 Mio. Euro eine leichte Anpassung auf 230 Mio. Euro vor. Bei der stärkeren Reduktion für 2020 auf 211,48 Mio. Euro (zuvor: 227,82 Mio. Euro) gehe GBC von einem Rückgang der Abrufzahlen durch Daimler aus und berücksichtige darüber hinaus den erstmaligen ganzjährigen Wegfall des PTG-Geschäftes in Nordamerika. Inklusive Sondererträgen könne MS Industrie 2019 einen deutlichen EBIT-Sprung auf 24,78 Mio. Euro schaffen. Im kommenden Geschäftsjahr 2020 solle die EBIT-Marge zunächst unter dem Wert vor Veräußerung des PTG-Geschäftes in den USA liegen. Auf Basis der reduzierten Prognosen ermitteln die Analysten ein neues Kursziel von 4,10 Euro (zuvor: 6,00 Euro), erneuern aber das Rating „Kaufen“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 30.08.2019, 11:45 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von der GBC AG am 28.08.2019 um 18:20 Uhr fertiggestellt und am 29.08.2019 um 10:00 Uhr erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.more-ir.de/d/18825.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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