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2G Energy: Resultate bestätigen Optimismus

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Nach Darstellung von SMC-Research bleiben die Wachstumsaussichten von 2G Energy sehr gut, auch wenn Verzögerungen auf den Baustellen von Kunden aktuell etwas bremsen. SMC-Analyst Holger Steffen geht von einem weiteren Umsatzsprung im nächsten Jahr aus und rechnet mit im Trend steigenden Margen.

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Das 2G-Management habe sich laut SMC-Research im bisherigen Jahresverlauf immer optimistisch gezeigt, dass BHKW trotz der insbesondere in Deutschland akuten Befürchtungen vor einer Gasknappheit im Winter zu den Gewinnern der aktuellen Rahmenbedingungen zählen, und die Zahlen belegen das eindrucksvoll, so die Analysten. Der Auftragseingang habe im ersten Halbjahr um 22,5 Prozent auf 112 Mio. Euro zugelegt, und der Auftragsbestand Ende Juni mit 220,8 Mio. Euro (+48 Prozent zum Vorjahr) einen neuen Rekordstand erreicht.

Mit den massiv gestiegenen Gaspreisen falle die hohe Effizienz von BHKW deutlich stärker ins Gewicht, weshalb sich die Rentabilität der Anlagen weiter verbessert habe. Außerdem sorgen die hohen Marktpreise für ein stark steigendes Interesse im Bereich von Schwachgasen wie Bio-, Klär- oder Deponiegas. Ein weiterer Treiber der Nachfrage bei 2G sei die bereits angebotene Umrüstoption auf einen späteren Wasserstoffbetrieb, der den Kunden eine hohe Flexibilität biete.

Insgesamt spreche damit derzeit viel für eine Fortsetzung des Wachstumskurses trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im laufenden Jahr solle der Umsatz zunächst von 266 Mio. Euro auf 290 bis 310 Mio. Euro wachsen, damit sei der untere Rand der Zielspanne um 10 Mio. Euro angehoben worden. Anvisiert werde weiterhin eine EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent, nach 6,7 Prozent im Vorjahr. Bis 2024 sollen nach Angaben der Analysten die Erlöse weiter auf 330 Mio. Euro zulegen (EBIT-Marge: 10 Prozent) und 2026 schließlich 400 Mio. Euro erreichen (EBIT-Marge 8,5 bis 10 Prozent).

Sie hatten diesen Wachstumstrend bereits in ihrem Modell abgebildet und haben nun nur kleinere Änderungen vorgenommen. Da Engpässe auf Kundenbaustellen im laufenden Jahr für Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der BHWK sorgen, haben sie ihre Umsatzprognose für dieses Jahr von 305 auf 300 Mio. Euro gesenkt, im Gegenzug aber für 2023 von 354 auf 359 Mio. Euro angehoben und damit auch den hohen Auftragsbestand und den unverändert dynamischen Auftragseingang berücksichtigt. Somit gehen die Analysten davon aus, dass 2G das Umsatzziel für 2024 schon im nächsten Jahr deutlich übertreffe. Die EBIT-Margen haben sie etwas vorsichtiger taxiert, was aber vor allem einer Neukalkulation der Abschreibungen geschuldet sei. Gleichwohl rechnen die Analysten im Trend damit, dass die Marge weiter steigen und dass 2G die eigenen Renditeziele übertreffen werde.

Der von ihnen ermittelte faire Wert sei trotzdem etwas gesunken, was auf einen marktbedingt höheren Diskontierungszins zurückzuführen sei. Mit 33,00 Euro (bislang: 35,00 Euro) signalisiere er aber dennoch weiterhin ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Das Urteil der Analysten laute unverändert „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 12.09.2022 um 9:52 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 12.09.2022 um 8:30 Uhr fertiggestellt und am 12.09.2022 um 9:30 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/09/2022-09-12-SMC-Update-2G_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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