ABO Invest: Starker Produktionsanstieg, aber unter Norm

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Nach einem geringfügigen Produktionsrückgang im letzten Jahr zeichne sich nach Berechnungen von SMC-Research bei ABO Invest in der laufenden Periode eine deutliche Produktionssteigerung ab. Nach fünf Monaten summiere sich diese auf 34 Prozent, liege damit aber deutlich unter dem Normwert unter durchschnittlichen Windbedingungen.

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Das letzte Geschäftsjahr sei aus Sicht von SMC-Research für ABO Invest aufgrund einer schwachen Windverfügbarkeit relativ enttäuschend gewesen. Dennoch habe das Unternehmen auch zwei unterdurchschnittliche Windjahre in Folge gut verkraftet und den Ausbau des Portfolios wie anvisiert fortgesetzt. Mit dem Erwerb eines zweiten Windparks in Finnland mit einer Kapazität von 23,1 MW sei sogar ein großer Sprung gelungen.

Auch in diesem Jahr habe ABO Invest schon wieder eine Investition getätigt und den Anteil am Windpark Weilrod von 80 auf 100 Prozent erhöht. Binnen Jahresfrist habe das Portfolio damit von 129,2 auf 155,7 MW ausgeweitet werden können. Damit einher sei eine deutliche Steigerung des Produktionspotenzials unter durchschnittlichen Windbedingungen von 330 auf 408 Mio. kWh gegangen.

Dieses Potenzial werde das Unternehmen im laufenden Jahr voraussichtlich nicht voll ausschöpfen können. Zwar haben viele Windparks aus dem Bestand in den ersten fünf Monaten die Produktion zum Vorjahr zweistellig gesteigert, was zusammen mit den Effekten aus den neuen Investitionen zur einer Output-Steigerung um 34 Prozent auf 168,5 Mio. kWh geführt habe. Aber der Mai sei für fast alle Windparks im Bestand ein sehr schwacher Monat gewesen, so dass die Portfolioproduktion in den ersten fünf Monaten deutlich unter dem Normwert gelegen habe.

Die Analysten kalkulieren nun damit, dass der Jahres-Output den durchschnittlichen Potenzialwert um 6 Prozent unterschreiten werde. Nichtsdestotrotz würde daraus nach den Berechnungen des Researchhauses eine Steigerung der Erlöse und des EBITDA um 28,3 Prozent auf 33,9 Mio. Euro bzw. 32,4 Prozent auf 25,1 Mio. Euro resultieren. Das Nettoergebnis sehen die Analysten in diesem Fall mit -1,5 Mio. Euro noch im negativen Bereich, aber in Relation zum Vorjahreswert von -3,3 Mio. Euro deutlich verbessert.

Da SMC-Research ab 2019 weiterhin mit einem vorsichtigen Abschlag auf den Normwert der Erlöse von 3 Prozent rechne, habe die Anpassung für das laufende Jahr den fairen Wert nur minimal von 2,02 auf 1,99 Euro gesenkt, woraus das Researchhaus ein unverändertes Kursziel von 2,00 Euro je Aktie ableite. Ein daraus resultierendes Aufwärtspotenzial von ca. 30 Prozent rechtfertige aus Sicht von SMC-Research weiterhin die Einstufung mit „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 05.06.18, 8:30 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 05.06.18 um 7:25 Uhr fertiggestellt und am 05.06.18 um 7:30 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-05-SMC-Update-ABO-Invest_final.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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