USU Software hat sich gemäß einer Analyse von GBC im zweiten Quartal sehr gut entwickelt. Das Researchhaus sieht dies im Kurs bereits eingepreist und bleibt beim Urteil „Halten“.
Nach Darstellung von GBC wurde der erfolgreiche Start der USU Software AG in das laufende Geschäftsjahr 2014 durch ein außerordentlich gutes zweites Quartal untermauert. Mit einem organischen Umsatzwachstum in Höhe von 16,2 % auf 14,29 Mio. Euro (VJ: 12,30 Mio. Euro) habe die Gesellschaft einen neuen Umsatzrekordwert in einem zweiten Quartal präsentiert.
Einen besonderen Beitrag habe hierzu der Lizenzmanagementspezialist Aspera geleistet, welcher von der Gewinnung mehrerer Großaufträge in den USA, sowie von Aufträgen im Rahmen der Partnerschaft mit CA Technologies profitiert habe. Demzufolge seien die internationalen Umsätze im Q2 2014 überproportional um +176,3 % auf 4,01 Mio. Euro (VJ: 1,45 Mio. Euro) gestiegen und somit der wesentliche Wachstumstreiber der abgelaufenen Berichtsperiode.
Da der überwiegende Teil der ausländischen Umsätze dem margenstarken Produktsegment (insbesondere Lizenzerträge) zuzuordnen sei, habe sich das operative Ergebnis überproportional zur Umsatzentwicklung verbessert, was der EBIT-Anstieg von 0,03 Mio. Euro (Q2/13) auf 1,15 Mio. Euro (Q2/14) verdeutliche. Da die personellen Weichen für das Unternehmenswachstum bereits im Vorjahr gelegt worden seien, profitiere USU Software insgesamt von einer unterproportionalen Kostenentwicklung.
Im Gesamtjahr werden nach bestätigter Unternehmensguidance laut GBC weiterhin Umsatzerlöse in einer Bandbreite von 63 - 65 Mio. Euro und ein bereinigtes EBIT in einer Bandbreite von 8 - 8,5 Mio. Euro erwartet.
GBC hat, analog zur Unternehmensguidance, die Umsatz- und Ergebnisprognosen des laufenden und der kommenden Geschäftsjahre nahezu unverändert beibehalten. Diese würden zudem die mittelfristige Wachstumsstrategie der Gesellschaft miteinbeziehen, wonach bis zum Jahr 2017 die 100 Mio. Euro-Marke (EBIT-Marge bereinigt: über 15 %) überschritten werden solle.
Auf Basis der Prognosen errechnen die Analysten im Rahmen eines DCF-Modells einen fairen Wert je Aktie in Höhe von 14,00 Euro (bisher: 13,25 Euro). Die Anhebung des fairen Wertes basiere auf dem Roll-Over-Effekt und damit der Prolongation des Kursziels auf Ende 2015. Angesichts aktueller Kursniveaus lautet das Rating von GBC „HALTEN“.
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide)
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