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Damit war zu rechnen: Während es in den vergangenen zwei Wochen relativ ruhig um die Aktie des Zahlungsdienstleisters Wirecard geworden war, nachdem die BaFin ein Leerverkaufs-Verbot ausgesprochen hatte, kommt nun ...» weiterlesen

Wirecard: Das Ziel der Attacke

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Die Aktie von Wirecard hat letztlich doch eine spürbare Erholung nach der Shortattacke geschafft. Analysten sind dem Unternehmen unisono beigesprungen und haben Kursziele deutlich oberhalb der aktuellen Notierung bekräftigt. Die Kernfrage ist nun, ob die Shortseller ihre Ziele bereits erreicht haben.

Die auf sehr dubiosem Wege lancierten Betrugsvorwürfe gegen Wirecard haben eine einhellige Reaktion der Analystenzunft hervorgerufen: Alle Researchabteilungen, die sich in den letzten zwei Wochen zu Wort gemeldet haben, haben sich auf die Seite des Unternehmens geschlagen, das die Anschuldigungen zurückgewiesen hat, und ihre Kaufempfehlungen bekräftigt. Bis zu 62,50 Euro (Hauck & Aufhäuser) werden der Aktie zugetraut.

Entpuppt sich die durchsichtige Shortattacke damit als Sturm im Wasserglas? Das ist möglich. Mit dem massiven Kurssturz und einem hohen Handelsvolumen haben die Akteure im Hintergrund ihr Ziel eventuell schon erreicht und Gewinne eingestrichen.

Wirecard

Wirecard Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT

Es könnte aber auch sein, dass es noch ein größeres Ziel gibt - nämlich die Aktienposition von CEO Markus Braun. Der hat die Aktie erneut mit Millionenkäufen gestützt. Woher das Kapital für seine seit Anfang Mai letzten Jahres gemeldeten Zukäufe im Umfang von mehr als 44 Mio. Euro stammt, ist nicht ganz klar. Es könnte aber kreditfinanziert sein, durch Beleihung älterer Aktienbestände von Wirecard, die wegen des Wertzuwachses einen hohen Wertpapierkredit ermöglichen.

Es ist denkbar, dass die Shortseller letztlich dieses Modell zu Fall bringen wollen. Müsste Braun wegen eines weiteren Kursverfalls verkaufen, wäre das ein Desaster für die Aktie.

Ob hier das wahre Ziel der Attacke liegt oder die Akteure im Hintergrund mit den erzielten Kursverlusten bereits zufrieden sind, ist Spekulation. Fakt ist allerdings, dass die Aktie schon vor der Shortattacke eine obere Topbildung vollzogen hatte. Knapp über 40 Euro verläuft die 200-Tage-Linie. Das könnte ein Anlass sein, um die Standfestigkeit der Aktie erneut zu testen.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aktie von Wirecard in naher Zukunft noch einmal unter Druck der Shortseller gerät, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,3 nutzen. Die Barriere liegt bei 48,95 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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