Heidelberger Druck: Der 30-Prozent-Schock

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Der Ausblick für die laufende Geschäftsperiode hat Heidelberger Druck an der Börse kollabieren lassen, der Wert notiert inzwischen rund 30 Prozent unter dem Zwischenhoch aus dem Mai. Eine Chance für die Schnäppchenjagd?

Heidelberger Druck will im Geschäftsjahr 2018/19 Umsatz und Gewinn moderat steigern – so ließ das Unternehmen am 12. Juni verlauten. Obwohl sich das zunächst nicht dramatisch anhört, ging es mit der Aktie danach steil bergab.

Das Problem ist, dass alle darauf warten, dass sich die Neuausrichtung endlich in einer höheren Wachstumsdynamik mit steigenden Margen bemerkbar macht. Davon wird prognosegemäß auch im laufenden Jahr nichts zu sehen sein.

Daher haben viele Anleger die Geduld verloren. Analysten haben in ihren jüngsten Statements zwar unisono die potenzialträchtige Strategie gelobt, aber betont, dass es wohl länger als erhofft dauert, bis sich substanzielle Erfolge in den Zahlen zeigen. Daher wurden mehrfach die Schätzungen und die Kursziele gekürzt, wobei letztere zumeist deutlich über der aktuellen Notierung liegen.

Nach dem drastischen Kursrutsch überwiegen aus unserer Sicht nun aber die Chancen die Risiken. Wir halten das aktuelle Kursniveau für eine gute Einstiegsgelegenheit, um darauf zu spekulieren, dass sich bei Heidelberger Druck im laufenden Geschäftsjahr der Knoten doch langsam löst.

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