News und Analysen: Heidelberger Druckmaschinen AG

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Die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen ist im Juni massiv abgestürzt. Der Anlass war der Ausblick des Managements für die angelaufene Finanzperiode 2018/19, der nur ein moderates Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht gestellt hat. Die Enttäuschung der Anleger war daraufhin groß, denn ...» weiterlesen
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Der Ausblick für die laufende Geschäftsperiode hat Heidelberger Druck an der Börse kollabieren lassen, der Wert notiert inzwischen rund 30 Prozent unter dem Zwischenhoch aus dem Mai. Eine Chance für die Schnäppchenjagd? Heidelberger Druck will im Geschäftsjahr 2018/19 Umsatz und ...» weiterlesen

Heidelberger Druck: Die Zitterpartie

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Von Heidelberger Druck kommt ein erstes Signal, dass die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelingen könnte. Noch ist etwas Geduld notwendig und eine Enttäuschung möglich, aber die Chancen für die Aktie haben sich verbessert.

Heidelberger Druck hat sich erneuert, setzt vor allem auf eine Expansion im Bereich Digitaldruck und will dabei auch stärker mit Software und IT-Dienstleistungen wachsen. Das klingt verheißungsvoll, aber noch kann der Konzern keine neue Dynamik belegen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 ist der Umsatz nach neun Monaten um 1,4 Prozent auf 1,66 Mrd. Euro zurückgegangen. Per Ende Dezember lag der Auftragsbestand bei 693 Mio. Euro und damit sogar um 6,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, der von der Branchenmesse drupa gepusht wurde.

Trotzdem hat das Management die Prognose bestätigt, die im Gesamtjahr in etwa einen Umsatz auf Vorjahresniveau vorsieht. Das beinhaltet, dass im Schlussquartal zumindest das Erlösniveau des Vorjahres – starke 844 Mio. Euro – erreicht werden müsste.

Angesichts des vermeldeten Auftragsbestands scheint das kaum möglich. Damit droht eine weitere Enttäuschung. Allerdings könnten die Anleger darüber hinwegsehen, wenn der positive Trend beim Auftragseingang bestätigt werden kann. Denn dieser lag im dritten Quartal mit 678 Mio. Euro überraschend um 16,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

Kann Heidelberger Druck im vierten Quartal nachlegen, wäre das ein Beleg für die Trendwende, verbunden mit der Chance auf eine Rückkehr auf den Wachstumspfad im Geschäftsjahr 2018/19. Die Aktie dürfte dann wieder deutlich oberhalb von 3 Euro notieren.

Bis dahin könnte es aber noch eine Zitterpartie werden. Zunächst einmal kann abgewartet werden, ob der Aktie der Wiedereintritt in die Seitwärtszone zwischen 2,80 und 3,00 Euro gelingt, womit das jüngste technische Verkaufssignal revidiert würde.

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