Drillisch: Das Ende der Erfolgsgeschichte?

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Drillisch war in den letzten Jahren ein Liebling der Anleger. Doch der steile Aufwärtstrend wackelt bedenklich. An der Börse rücken die Risiken des Expansionskurses wieder mehr in den Vordergrund.

Mit der Sicherung umfangreicher Netzkapazitäten von Telefonica und zwei großen Übernahmen (yourfone und The Phone House) hat Drillisch die Schlagzahl kräftig erhöht, was nach Meinung der Analysten nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den Folgejahren zu deutlich steigenden Erlösen führen wird.

Die Kernfrage ist allerdings, ob das Management dabei die Kosten im Griff behält und letztlich auch den Gewinn kräftig ausweiten kann. Für das laufende Jahr erwarten die Analysten im Schnitt nur ein kleines Plus beim Nettogewinn, ab 2016 soll sich die Dynamik wieder erhöhen.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Ob das Unternehmen den Einstieg in das stationäre Geschäft tatsächlich kostenseitig so reibungslos schafft, werden erst die nächsten Quartale zeigen. Klar ist aber: Bei einem aktuellen Konsens-KGV von 40,2 darf nichts schiefgehen.

Das scheint dem ein oder anderen Anleger etwas Sorge zu bereiten, weswegen zuletzt vermehrt aufgelaufene Gewinne mitgenommen wurden. Die Aktie hat im Zuge dessen eine kurzfristige Topformation in Form einer Schulter-Kopf-Schulter ausgebildet.

Die Nackenlinie knapp unter 40 Euro wurde zunächst mit viel Schwung durchbrochen. Nun versucht der Wert die Rückeroberung. Scheitert das Vorhaben, wäre ein kurzfristiger Abwärtstrend perfekt.

Wir sehen weiterhin bei Drillisch die größeren Chancen auf der Shortseite. Ein Stop-Loss kann bei 41 Euro gesetzt werden.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Expansionsrisiken zunächst zur Ausbildung eines Abwärtstrends bei der Aktie von Drillisch führen, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,2 nutzen. Die Barriere liegt bei 52,20 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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