Drillisch: Nach Mega-Deal konsolidierungsreif

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Im Vorfeld hatte sich schon abgezeichnet, dass Drillisch von dem mittlerweile wahrscheinlichen Zusammenschluss zwischen Telefónica Deutschland (O2) und E-Plus profitieren wird. Der gestern veröffentlichte Deal war dann aber doch überraschend positiv. Die Aktie hat davon profitiert, dürfte bald allerdings die nächste Kunstpause einlegen.

Telefónica Deutschland war von Seiten der EU-Kommission wohl signalisiert worden, dass einer Übernahme von E-Plus zugestimmt werden kann, wenn das Unternehmen umfangreiche Netzkapazitäten abgibt. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen Gespräche mit United Internet, Freenet und Drillisch geführt, aber nur letztere kommen jetzt zum Zuge.

Zunächst sind 20 Prozent der Kapazitäten vorgesehen, die schrittweise innerhalb von fünf Jahren von Drillisch zusätzlich genutzt werden sollen, für weitere 10 Prozent besteht dann eine Option. Offenbar traut sich das Unternehmen, das kein eigenes Netz betreibt, es zu, diese Infrastruktur auch auszulasten.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Das ist zwar vielleicht ehrgeizig, aber dennoch ein gutes Zeichen. Damit hat das Unternehmen langfristig weiterhin aussichtsreiche Wachstums- und so auch Kurssteigerungsperspektiven.

Kurzfristig könnte es allerdings zu einem „Buy the rumors, sell the facts“-Effekt kommen. Mit einem Konsens-KGV von 24,7 für 2014 ist der Wert nicht mehr günstig und reif für eine Konsolidierung, die dann wieder neue Einstiegschancen bietet.

Anzeige: Wer auf eine kurzfristige Konsolidierung von Drillisch setzen will, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 3,9 nutzen. Die Barriere liegt bei 36,00 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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