Drillisch und Freenet: Dividende, baby!

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Die Freigabe der Übernahme von E-Plus durch Telefónica hat an der Börse im Nachgang die Aktien der Konkurrenten Drillisch und Freenet beflügelt. Die Anleger setzen auf einen weniger intensiven Wettbewerb und die Ausschüttungsstärke der Mobilfunkdienstleister.

Mit dem Zusammenschluss sind E-Plus und O2 aus der Position der Angreifer zum Marktführer geworden, angesichts von nur noch drei Netzbetreibern dürfte sich das positiv auf die Wettbewerbsintensität auswirken.

Im Fahrwasser davon werden Freenet und Drillisch voraussichtlich profitieren. Freenet fährt dabei den konservativen Kurs, setzt auf moderates Wachstum und weitere Margenverbesserungen und bietet trotz der jüngsten Kurszuwächse nach Analystenschätzungen eine immer noch attraktive Dividendenrendite von 5,9 Prozent, die in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigen soll.

Drillisch
Drillisch Chart
Kursanbieter: L&S RT

Einen deutlich aggressiveren Kurs fährt Drillisch, das Unternehmen hat sich Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Telefónica-Netzkapazitäten gesichert, die der Konzern als EU-Auflage im Rahmen der Übernahme Konkurrenten zur Verfügung stellen musste. Drillisch muss nun kräftig Kunden akquirieren, was zum Teil über Zukäufe erfolgt, um die Kapazitäten auch mit Traffic zu füllen.

Die Börsianer sind im Moment zuversichtlich, dass die Wachstumsstrategie aufgeht. Der Anstieg auf ein neues Allzeithoch Ende letzter Woche liefert ein frisches charttechnisches Kaufsignal. Nach unten scheint die Aktie durch die Aussicht auf eine stattliche Dividende - Analysten rechnen im Schnitt mit 1,65 Euro je Aktie, was einer Rendite von rund 5 Prozent entspricht - gut abgesichert.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aktie von Drillisch von der Wachstumsstrategie und der hohen Dividendenrendite weiter profitiert, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem Hebel von 2,1 nutzen. Die Barriere liegt bei 18,10 Euro.

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