Daimler: Perspektiven nach dem Schlachtfest

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Mit einem gewaltigen Kursrutsch hat die Aktie von Daimler die Stabilisierung bei der Marke von 80 Euro zu den Akten gelegt. Die Sorgen vor einem zunehmenden Druck im Chinageschäft lassen die aktuellen Erfolge verblassen.

Der Mercedes-Absatz ist im Juli um beeindruckende 15,2 Prozent zum Vorjahr gestiegen. In China lag der Zuwachs sogar bei 41,5 Prozent. Und doch fällt die Aktie, als wären die Automobile Ladenhüter.

Zwei Nachrichten aus China treiben den Anlegern die Sorgenfalten auf die Stirn. Zum einen hat der ehedem wichtigste Wachstumsmarkt den Expansionspfad verlassen, im Juli reduzierte sich der Absatz um 6,6 Prozent, nach -3,4 Prozent im Juni. Obwohl Daimlers Aufholjagd im Reich der Mitte bislang sehr erfolgreich verläuft, könnte der Konzern bald von dem Preiskampf in China eingeholt werden.

Daimler
Daimler Chart
Kursanbieter: L&S RT

Und die Auswirkungen auf die Bilanzen werden durch die aktuell von staatlicher Seite initiierte Abwertung des Yuan noch verschärft, zumal die S-Klasse in Deutschland hergestellt und dann exportiert wird. Das könnte sich in sinkenden Margen im zweiten Halbjahr widerspiegeln.

Dies wird an der Börse mit dem Kurssturz vorweg genommen. Obwohl das Chartbild nach dem Bruch der Unterstützung bei 80 Euro und dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie nun bearish ist, ist die Aktie in eine kurzfristige Übertreibung hineingelaufen.

Schnäppchenjäger nutzen daher den kräftigen Rückschlag und spekulieren auf eine Gegenbewegung bis zur Marke von 80 Euro.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aktie von Daimler bald eine Gegenbewegung startet, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,6 nutzen. Die Barriere liegt bei 50,25 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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