Aixtron: Das sieht jetzt finster aus

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Nach den Quartalszahlen haben die Anleger bei Aixtron kurz überlegt, ob sie auf die mögliche Geschäftsbelebung im zweiten Halbjahr als Kurstreiber setzen wollen oder wegen der hohen Bewertung doch lieber den Rückzug antreten. Am Ende wurde es ein Rückzug mit Pauken und Trompeten.

Der Ausbruch über den kurzfristigen Abwärtstrend (1) konnte von der Aktie nicht bestätigt werden, stattdessen ist sie mit viel Schwung durch das zuvor angedeutete Doppeltief bei rund 10 Euro gefallen (2) und hat damit ein kräftiges Verkaufssignal generiert.

Das daraus resultierende Abwärtspotenzial bis zum Zyklustief bei 8,34 Euro (3) wurde im  ersten Schwung bereits weitgehend ausgeschöpft, die Unterstützung bei 8,70 Euro (4) stoppte den Move.

Damit können sich die Bären vorerst bestätigt fühlen, die die Bewertung für die aktuellen Geschäftsperspektiven als zu hoch einstufen. Schließlich notiert das Unternehmen bei einem Konsens-KGV von knapp 20 - für 2016. Und bis dahin müsste der Konzernumsatz aus Sicht der Analysten auch noch mehr als verdoppelt werden.

Derartige Bewertungen werden im aktuellen Umfeld nicht mehr toleriert, die Aktie von Aixtron könnte nach dem Ausbruch nach unten daher mittelfristig weiter unter Druck stehen. Kurzfristig ist gestern aber vermutlich zunächst einmal eine technische Gegenbewegung gestartet. Gelingt der Rebreak über die Marke von 9,70 Euro, könnte diese bis zur Abwärtstrendlinie laufen. Spätestens dort überwiegen aber wieder die Risiken.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aktie von Aixtron nach einer technischen Erholung wieder nach unten dreht, kann dafür ein Short-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem Hebel von 2,3 nutzen. Die Barriere liegt bei 12,25 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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