Der Ausbruchversuch über die Marke von 13 Euro ist der Aktie der Commerzbank misslungen. Schuld daran war die überraschende Kapitalerhöhung, aber auch das schwierige Marktumfeld. Die guten Zahlen machen aber prinzipiell Hoffnung auf einen neuen Anlauf, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Die wichtigste Frage bei der Commerzbank ist, ob das Unternehmen im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine angemessene Rendite erwirtschaften kann. Die Analysten sind in dieser Hinsicht absolut uneinig, was in den aktuellen Analysen zu einer weiten Spreizung der Kursziele von 8,80 Euro (UBS) bis 14,50 Euro (HSBC) führt.
Tatsache ist aber, dass die Commerzbank mit den starken Zahlen für das erste Quartal alle positiv überrascht hat. Wir sehen im Moment keine zwingenden Gründe, warum das Institut die gute Performance aktuell nicht weiter fortsetzen sollte.
Dass das Management das direkt für eine Kapitalerhöhung genutzt hat, werten wir auch nicht negativ. Schließlich wird die dünne Eigenkapitaldecke immer wieder als zentraler Kritikpunkt genannt, nun kann die Commerzbank befreit durchstarten.
Das könnte bald auch wieder für die Aktie gelten, wenn die Marktturbulenzen abklingen. Die 200-Tage-Linie strebt wieder aufwärts, das Papier ist an dieser zuletzt nach oben abgeprallt. Das könnte andeuten, dass sich die Korrektur langsam dem Ende nähert.
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