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Deutsche Bank: Der Italien-Schock

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Die Deutsche Bank ist stark mit sich selbst beschäftigt, die Aktie leidet darunter. Wenn dann auch noch ein externer Schock droht, wird es besonders ungemütlich.

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Die Underperformance der Deutschen Bank in den letzten Jahren ist insbesondere auch ein Resultat der Marktanteilsverluste im Investmentbanking. Verschiedene Chefs haben dagegen kein Mittel gefunden, mit dem neuen CEO Christian Sewing wird nun der geordnete Rückzug eingeleitet.

Vor allem am US-Geschäft wird die Axt angelegt, diverse Aktivitäten werden eingestellt. Der Wandel führt auch zu personellen Konsequenzen, zwei Top-Manager aus dem Segment haben sich schon jetzt verabschiedet. Wie schnell die Fokussierung zu positiven Effekten führt (und ob überhaupt), steht aber noch in den Sternen.

Eine neue Krise auf dem Heimatmarkt käme da zur Unzeit, doch genau das zeichnet sich möglicherweise ab. Die führenden Parteien in Italien wollen vom Konsolidierungskurs abweichen und gehen auf Konfrontation mit der EU-Kommission. Dass der Staatspräsident die Regierungsbildung von Lega und der 5-Sterne-Bewergung noch einmal verhindert hat, dürfte sich nur als Atempause erweisen. Angesichts der Parlamentsmehrheiten werden einer unabhängigen Technokratenregierung kaum Chancen eingeräumt.

Das spiegelt sich in den Zinsen für italienische Staatsanleihen bereits deutlich wider: die Rendite der 10-jährigen hat sich im Verlauf des Mais fast verdoppelt, auf ein Zwischenhoch von 3,4 Prozent gestern im Tagesverlauf.

Die daraus resultierende Angst vor einem Wiederaufflammen der Eurokrise ist an Bankaktien deutlich ablesbar. Der EuroStoxx Banks Index hat in den letzten zwölf Monaten ein Top ausgebildet und ist nun mit viel Schwung nach unten ausgebrochen.

Die Deutsche Bank als einen der aktuell schwächsten Vertreter beutelt es mal wieder besonders, die Aktie notiert schon wieder fast auf dem Mehrjahrestiefstand aus dem Herbst 2016.

Wer den jüngsten deutlichen Kursrückgang für eine Longspekulation nutzen will, setzt darauf, dass der gefährliche Zinsanstieg den populistischen Parteien in Italien die Lust am Zündeln verdirbt.

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