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Deutsche Bank: They never come back

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Nach einem krassen Kursabsturz Ende Januar / Anfang Februar, der von den Zahlen der Deutschen Bank ausgelöst wurde, hat die Aktie eine kleine Erholung gestartet. Die geringe Dynamik mahnt noch zur Vorsicht, vielleicht kann der Börsengang von DWS jetzt aber für eine Beschleunigung sorgen.

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Die Deutsche Bank hat die Anleger mit ihren Jahreszahlen für 2017 gleich doppelt enttäuscht. Die Bemühungen um Kostendisziplin greifen nicht genug, so dass die Kostenprognose für die laufende Periode angehoben werden musste, und gleichzeitig schwächeln die Erträge, vor allem im Investmentbanking. Zusammengenommen eine missliche Lage.

Zumal die Schwäche den Lieblingsbereich der Manager trifft. Mit zwei großen Übernahmen (Morgan Grenfell / Bankers Trust) hatte sich die Deutsche Bank in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in die erste Riege der globalen Investmentbanken vorgearbeitet. Doch in den letzten Jahren ist es bergab gegangen, die Deutsche Bank hat Marktanteile eingebüßt und die Topränge längst verlassen. Noch 2015 war man gemessen an den Gebühreneinnahmen immerhin noch die Nummer sechs, in 2017 hat es hingegen mit 2,8 Mrd. US-Dollar nur noch für Platz acht gereicht.

Für ehemals führende Konzerne, die den Anschluss in ihrem Sektor verloren haben, gilt in der Regel die alte Boxerweisheit: „They never come back“. So sieht es auch bei der Deutschen Bank aus, die trotz mehrerer Wechsel auf der Führungsebene in relativ kurzer Zeit den Trend bislang nicht aufhalten konnte.

Allerdings muss das nicht zwingend heißen, dass die Aktie in den nächsten Monaten weiter leidet. Vor allem der anstehenden Börsengang von DWS hat die Chance, von der Schwäche im Investmentbanking abzulenken und als belebendes Moment zu wirken, wenn die Nachfrage hoch ausfällt.

Unter technischen Gesichtspunkten ist kurzfristig zunächst einmal entscheidend, dass die Aktie der Deutschen Bank die wichtige Marke von 13,11 Euro, die aus dem Zwischentief im letzten September resultiert, sicher behauptet. Dann könnte die Dynamik der Kurserholung mit Rückenwind vom DWS-IPO durchaus zunehmen.

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