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Deutsche Bank: Glimpflich davongekommen?

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Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2015 hat die Deutsche Bank eine Großbaustelle geschlossen, muss dafür aber teuer bezahlen. Dennoch konnte das Institut die Anleger beruhigen.

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2,5 Mrd. US-Dollar kostet der Vergleich mit den Behörden wegen des Vorwurfs der Manipulation des Leitzinssatzes LIBOR. Damit ist der Fall in Großbritannien und den USA abgeschlossen.

Zur Abdeckung der Summe muss die Deutsche Bank im ersten Quartal weitere Rückstellungen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro bilden. Trotzdem wird das Institut für die Monate Januar bis März einen Gewinn ausweisen, da sich die Erträge auf Rekordniveau bewegen. Zwei Hinweise, die die es geschafft haben, die Anleger weitgehend zu beruhigen.

Damit ist die Deutsche Bank aus dem größten Skandal der letzten Jahre mit einem großen blauen Auge davongekommen und beweist mit den Quartalszahlen zudem, welches Ertragspotenzial im Kerngeschäft steckt, wenn die Querschüsse von der Rechtsfront ausbleiben würden.

Das ist allerdings ein großes „wenn“, denn schon macht das Gerücht die Runde, dass die Deutsche Bank auch in den ausufernden Schmiergeldskandal um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras verwickelt ist.

Auch wenn hier möglicherweise die nächsten Strafzahlungen drohen, ist der Abschluss des LIBOR-Verfahrens ein elementarer Fortschritt, der das Risiko der Aktie mindert. Das macht eine Investition bei einem moderaten Konsens-KGV von 13,5 für 2015 noch attraktiver.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Aktie der Deutschen Bank von dem Abschluss des größten Strafverfahrens nachhaltig profitiert, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der HypoVereinsbank mit einem aktuellen Hebel von 2,7 nutzen. Die Barriere liegt bei 20,40 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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