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Gold arbeitet am Ausbruch

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Seit Ende Dezember folgt Gold einem kurzfristigen Aufwärtstrend, die Marke von 1.220 US-Dollar erweist sich nun aber als ernstes Hindernis. Rückenwind könnte allerdings von unerwarteter Seite kommen.

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Die erneute scharfe Korrektur des Goldpreises endete im Dezember, seitdem hat das Edelmetall eine signifikante Erholung geschafft. Nun scheint die Aufwärtsbewegung allerdings bedroht - zum einen, weil sich bei 1.220 US-Dollar ein kurzfristiger Widerstand herausgebildet hat, zum anderen, weil rund um diese Marke im letzten Frühjahr markante Trendwenden stattgefunden haben, so dass die Abgabebereitschaft mit dem Wiedererreichen dieses Niveaus relativ hoch sein dürfte.

Doch es gibt auch Determinanten, die einen weiteren Anstieg einleiten könnten. Insbesondere der Trump-Faktor, der im Schlussquartal 2016 noch belastend wirkte, sorgt aktuell für Rückenwind. Der neue US-Präsident könnte die geweckten großen Erwartungen, die auch durch einen kräftigen Dollaranstieg begleitet wurden, enttäuschen.

Dass sich schon jetzt eine erste Ernüchterung breit macht, zeigt die US-Währung bereits, die gegenüber dem Euro in den letzten Wochen wieder etwas an Boden verloren hat. Ein schwächerer Dollar aber ist traditionell positiv für Gold.

Da auch die Aktienmärkte nicht mehr voran kommen, könnte sich das Edelmetall als Alternative aufdrängen und den Aufschwung weiter fortsetzen. Aus charttechnischer Sicht bleibt das Konsolidierungsrisiko allerdings hoch, so dass man auch als Gold-Bulle noch etwas Pulver trocken halten sollte.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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