K+S: Aufgeben sieht anders aus

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Im stillen Kämmerlein beschäftigt die Übernahmeofferte von Potash sowohl das Board der Kanadier als auch das Management von K+S weiter intensiv. Die Kursentwicklung der Kasseler spricht eigentlich für ein Scheitern der Offerte, aber die Stimmung könnte jetzt wieder drehen. Auf dem aktuellen Niveau überwiegen ohnehin unabhängig von der Kaufofferte die Kurschancen.

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41 Euro stehen als Angebot immer noch im Raum, doch K+S notiert nur noch knapp über 32 Euro. Das ist ein klares Votum der Börse, die Anleger glauben nicht mehr an eine erfolgreiche Übernahme.

Und das aus gutem Grund, denn nachdem sich keine Kooperationsbereitschaft von K+S abzeichnet, müsste Potash den Weg einer feindlichen Übernahme gehen. Doch das könnte die Kanadier mittlerweile überfordern.

K+S
K+S Chart
Kursanbieter: L&S RT

Denn die Branchenbedingungen sind vor dem Hintergrund sinkender Agrarpreise noch ungemütlicher geworden, was den finanziellen Spielraum von Potash einengt. Eine feindliche Übernahme würde aber einen Kraftakt erfordern, denn wegen der installierten Giftpillen droht dann u.a. eine direkte Rückzahlung von Milliardenschulden.

Das hindert die Kanadier aber nicht daran, im Hintergrund das Werben um Aktionäre von K+S zu intensivieren, dafür wurde jetzt Medienberichten zufolge sogar eine dritte Investmentbank mandatiert. Das spricht nicht dafür, dass Potash das Vorhaben in Kürze absagen wird.

Doch selbst wenn Potash zurückziehen würde, scheint das Abwärtspotenzial bei der Aktie von K+S begrenzt. Denn das Unternehmen kommt mit den widrigen Marktbedingungen aktuell deutlich besser zurecht als der Kontrahent, im laufenden Jahr zeichnet sich ein Gewinnsprung ab.

Nach dem Kursrückgang liegt das Konsens-KGV nur noch bei 11,5 und die geschätzte Dividendenrendite immerhin 3,5 Prozent. Auch, wenn die Marktbedingungen im nächsten Jahr nach Meinung der Analysten wieder für einen Gewinnrückgang sorgen sollen, scheint da kurzfristig kaum noch Luft nach unten, selbst, wenn Potash abspringt.

Bleiben die Kanadier aber am Ball - und danach sieht es im Moment aus - bietet das ein großes spekulatives Upsidepotenzial für die Aktie.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die Anleger wieder verstärkt auf eine erfolgreiche Übernahmen von K+S setzen, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der Citigroup mit einem aktuellen Hebel von 2,1 nutzen. Die Barriere liegt bei 17,48 Euro.

Weitere Information zum Produktanbieter finden Sie unter https://de.citifirst.com.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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