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K+S blickt in den Abgrund

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K+S hat seinen Aktionären gestern eine doppelte Enttäuschung bereitet. Die Aktie steht kurz vor einem großen Verkaufssignal, mit dem eine Topbildung abgeschlossen werden könnte.

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K+S kämpft mit schwierigen Marktbedingungen, was in den Geschäftszahlen unverändert deutlich zum Ausdruck kommt. Zwar konnte der Konzern in den ersten sechs Monaten 2017 den Umsatz um 2,2 Prozent auf 1,87 Mrd. Euro steigern, aber das operative Ergebnis reduzierte sich um 28,9 Prozent auf 165,9 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand weiterhin mit einem Umsatz von 3,6 bis 3,8 Mrd. Euro, das EBIT soll zwischen 260 und 360 Mio. Euro liegen. Der Analystenkonsens lag im Vorfeld der Zahlen bei 3,84 Mrd. Euro respektive 313 Mio. Euro – das könnte nach dem schwachen zweiten Quartal zu hoch gegriffen sein.

Neben dieser Enttäuschung mussten die Aktionäre auch noch verkraften, dass sich K+S von seinen Mittelfristzielen verabschiedet. Bis 2020 sollte ein EBITDA von 1,6 Mrd. Euro generiert werden, das wird nun als nicht mehr realistisch eingestuft. Im Herbst soll es einen neuen Ausblick geben.

Bis dahin könnte sich die Aktie auf einem deutlich niedrigeren Niveau einpendeln. In den letzten neun Monaten wurde eine Seitwärtsragen zwischen 20,70 und 25,00 Euro ausgebildet. Nun schickt sich K+S an, die untere Grenze zu durchbrechen und ein Doppel-Top zu vollenden – das wäre ein glasklares Verkaufssignal.

Eine letzte Hoffnung wäre, dass sich der aktuelle Absacker als falscher Ausbruch nach unten entpuppt und die Marke von 20,70 Euro zügig zurückerobert werden kann. Fundamental scheint das nicht ausgeschlossen, da die neue Mine in Kanada und eine langsamere Besserung der Marktbedingungen im nächsten Jahr für eine deutliche Erholung der Geschäftszahlen sorgen könnte. Wir empfehlen für bestehende Positionen einen engen Stop-Loss, für Neuengagements sollte zunächst prozyklisch das Rebreak abgewartet werden.

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