K+S: Paradox, aber nicht gefährlich

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Die Erwartungen im Vorfeld der Zahlenveröffentlichung waren die größte Gefahr für die Aktie von K+S, tatsächlich ist der Wert gestern daran gescheitert. Nach dem Motto „Buy the rumors, sell the facts“ haben die Anleger die starken Ergebnisse genutzt, um Gewinne einzustreichen. Ein Comeback scheint aber nur eine Frage der Zeit.

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Denn K+S hat nicht etwa enttäuscht, ganz im Gegenteil. Die meisten Analysten zeigten sich von dem deutlichen Umsatzanstieg um 16 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro und insbesondere von der kräftigen EBIT-Erholung von 220 auf 317 Mio. Euro angetan.

Allerdings waren auch im Vorfeld entsprechende Erwartungen geweckt worden. Wir gehen davon aus, dass die daraufhin aufgebauten kurzfristigen spekulativen Positionen gestern geschlossen wurden und zu einem paradoxen Kurseffekt geführt haben. In Kürze sollte sich die Anleger aber wieder auf die aussichtsreichen Fundamentalfaktoren fokussieren: Angesichts der intakten Geschäftsdynamik ist der Wert mit einem Konsens-KGV von 11,6 günstig bewertet.

Und auch die Charttechnik zeigt kein Warnsignal. Mit dem jüngsten Rückschlag könnten kurzfristig noch einmal die wichtige Unterstützung bei 29 Euro (1) und der mittelfristige Aufwärtstrend (2) getestet werden.

Wir sehen gute Chancen für einen Abpraller nach oben, dann sollte sich die Aktie wieder in Richtung Jahreshoch (3) orientieren.

Anzeige: Wer den Rückschlag bei K+S als Einstiegsgelegenheit nutzen will, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der Citigroup mit einem aktuellen Hebel von 2,4 nutzen. Die Barriere liegt bei 18,01 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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